
AFGHANISTAN
Ab Sonntagabend, dem 7. Oktober 2001 um 18.15 Uhr MEZ, befanden sich die USA und Großbritannien im Krieg gegen Afghanistan. Ein halbes Jahr danach meldeten sie und die mit ihnen verbündete „Nordallianz“ den Sieg. Kabul wurde eingenommen. Jetzt sollten die Waffen schweigen und der Wiederaufbau des Landes beginnen. Afghanistan würde nach über 20 Kriegsjahren erstmals eine Friedensperspektive erhalten. Und nun, zehn Jahre später, im März des Jahre 2012, erklärt NATO-Berater Prof. Rob de Wijk: „Der Krieg ist für das westliche Bündnis verloren“.

GEOPOLITIK IN ASIEN
China wird in Asien zur geopolitischen Gegenmacht der USA. Auch das Verhältnis zwischen China und Indien ist nicht konfliktfrei. Beide Rivalen konkurrieren um Ressourcen und geostrategischen Einfluss am Indischen Ozean. Dort bestimmen brisante politische Krisen Eurasiens Peripherie.

LAOS

Majestätische Wasserfälle, dichter Dschungel, ethnische Minderheiten und Plantagen, auf denen einige der weltbesten Kaffeebohnen geerntet werden – das Bolaven-Plateau in Laos ist nicht nur eine fruchtbare Hochebene, die für die Wirtschaft des Landes wichtige Exportgüter generiert, sondern auch ideales Ausflugsziel für Reisende, die sich am angenehmen Klima und den freundlichen Einwohnern erfreuen wollen.

RUSSLAND
Für Russland ist es nicht egal, wer bei den Präsidentschaftswahlen in den USA gewinnt, hat Kreml-Chef Medwedjew zu verstehen gegeben. Zuvor hatte Obama-Herausforderer Mitt Romney erklärt, Russland sei Amerikas „geopolitischer Feind Nr. 1“.

GLEICHBERECHTIGUNG

Die Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, meint, dass es mit der Feminisierung der Politik auch in Russland voran geht.

PUTIN
Wenn russische Beamte und Top-Manager mit Blaulichtern an Verkehrsstaus vorbeipreschen, schwillt den Moskauer Autofahrern der Kamm. Jetzt will Putin die Zahl der Blaulicht-Berechtigten Bürger auf ein Minimum begrenzen.

IMPERIEN
Warum unvorhergesehene Ereignisse das Putin-System stärker gefährden können als die oppositionelle Bewegung selbst.

ATHEN UND SKOPJE
Es gibt „Rettungsringe“ und „Fallschirme“, aber was ist ein „Rettungsschirm“? Und was ist an Griechenland noch zu retten? Griechenland „ist pleite“, es sieht bereits die „letzte Ausfahrt Staatsbankrott“, dank hausgemachter „Misswirtschaft, Korruption und Klientelwirtschaft“. So beschreiben es Michael Kräte, Heinz-Jürgen Axt und andere Experten.

GRIECHENLAND
Zehntausende Bewohner der griechischen Insel Zakynthos haben seit Jahren Abgaben in Millionenhöhe hinterzogen. Ein findiger Bürgermeister kam den Betrügern jetzt auf die Schliche. Die skandalösen Zustände auf der Ferieninsel dürften kein Einzelfall sein.

MIGRANTEN
Griechenlands Minister für Bürgerschutz will im ganzen Land 30 Lager einrichten, in denen illegale Einwanderer bis zu ihrer Abschiebung untergebracht werden sollen. Der Plan stößt bei der Bevölkerung der ausersehenen Gemeinden nicht auf Begeisterung. Doch Griechenland steht in Europa wegen der schlechten Unterbringung von Migranten seit langem in der Kritik.

DER WESTEN
Der Westen degeneriert, die Machtkoordinaten verschieben sich. Kann sein möglicher Niedergang durch eine Rückbesinnung auf seine Geschichte und sein kulturelles Erbe noch aufgehalten werden?

RUMÄNIEN
Zu Frühjahrsbeginn ziehen Europas letzte Wanderhirten mit ihren Schafen wieder in die Berge. Doch jedes Jahr werden es weniger. Die Fernweidewirtschaft, eine in Rumänien traditionelle Lebensform, steht vor dem Aus. Der Verkauf von Produkten aus Schafmilch wird durch strenge EU-Auflagen erschwert, kaum noch jemand will Schafwolle haben.

BÜCHER
Literatur Polens, der Ukraine und Belarus auf der Leipziger Buchmesse – Brücke nach Europa mit Prosa und Lyrik
Beschwerde gegen Handelsbeschränkung mit Seltenen Erden · Weltbank: Armut sinkt trotz Finanzkrise · Deutsche Forscher wollen heim · Besserer Schutz bei Auslandseinsätzen von Arbeitnehmern · Mehr Luxushotels in China · Zerstört Kroatien seinen schönsten Donauabschnitt? · Russland plant Skikurort im UNESCO Weltnaturerbe
Mischehen sind ein Wagnis? Fremde Kulturen passen nicht zusammen? Und speziell die Russen – das weiß man doch, wie die sind. Auch noch ein Seemann, muss das denn sein? Die meisten dieser Klischees können Sie vergessen, wenn Juliane Inozemtsev von ihrer russischen Familie erzählt, von ihrem Ehemann aus Sewastopol und wie das alles gekommen ist. Spannend wird es auf jeden Fall, verlassen Sie sich darauf! Und was Sie über Deutsche und Russen erfahren, beschert Ihnen mit Sicherheit viele Aha-Erlebnisse.
Die russische Schriftstellerin Tatjana Kuschtewskaja, geboren 1947 in der Turkmenischen SSR, zeichnet ein interessantes Porträt russischer Frauen durch die Jahrhunderte. Es waren Frauen, die russische Geschichte schrieben.
Wie kommt ein in Inhalt, Sprache, Stil und Dramaturgie ausnehmendes Buch zu einem so dämlichen Titel, der in keinem Zusammenhang zu seinen Aussagen steht? Das etwa war mein erster Gedanke bei der Lektüre, den ich aber bald korrigierte: Der Titel hat sehr wohl engsten Konnex zum Inhalt – er ist dessen kürzeste Kurzfassung!