
EM-INTERVIEW

Die Iran-Sanktionen haben keinerlei Effekt, werden aber dazu führen, dass Teheran sich vom Westen abkehrt, den Blick nach Osten richtet und in China und Russland neue geopolitische Partner findet. Deutschland und die EU haben dann das Nachsehen. Die Berliner Regierung betreibt dennoch eine gezielte Entmutigungspolitik gegen das Bestreben der heimischen Wirtschaft sich im Iran zu engagieren. Dr. Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik ist Herausgeber einer Studie, die diese Fehlentwicklungen heftig kritisiert.

IRAN

George W. Bushs Nachfolger Barack Obama hat angekündigt, die moralische und politische Führungsrolle der USA im Nahen und Mittleren Osten wiederherzustellen, die im Zuge der letzten acht Jahre erheblich gelitten hat. Doch bei genauer Betrachtung begegnet man in seiner Politik einer Menge Altvertrautem.

RUSSLAND

Die russische Fernost-Region Chabarowsk hat ein paar starke Industrie-Betriebe, die sich vom EU-Russland-Gipfel positive Impulse erhofften.

GEORGIEN
In Georgien, durch das eine für den Westen wichtige Öl-Pipeline verläuft, nehmen die Spannungen zu. Nach wochenlangen Massen-Demonstrationen der Opposition gegen den Präsidenten Michail Saakaschwili wurde jetzt nach einem Feuergefecht der Anführer einer angeblichen Meuterei im Militär verhaftet und ein anderer Meuterer getötet.

UKRAINE

Im westukrainischen Lviv (Lemberg) hält man die Amazonen nicht nur für einen Mythos, sondern ist überzeugt, dass diese zur ukrainischen Geschichte gehören. Die Sportwissenschaftlerin Kateryna Tarnovska hat eine Schule gegründet, in der junge Frauen mit Kampfsport und einer eigenen Philosophie zu modernen Amazonen erzogen werden sollen. Das schließt ein, dass sie sich auch in Haushaltsführung und Kindererziehung schulen lassen.

POLEN

Während die Danziger Werft wegen ihrer hohen Symbolkraft immer wieder in den Schlagzeilen ist, verschwindet ganz leise ein anderes maritimes Symbol in Polen: Ende Mai soll die Werft in Stettin aufgelöst und verkauft werden. Dies hat die EU-Kommission erwirkt, die die finanzielle Hilfe der polnischen Regierungen für die polnischen Werften für widerrechtlich befunden hat. In Stettin werden nicht nur Tausende von Menschen ihre Jobs verlieren. Mehr noch: Die Stadt muss ohne ihr größtes Symbol weiter funktionieren.

RUMÄNIEN
Über zwei Millionen Rumänen arbeiten im Ausland, weil sie dort mehr verdienen als in ihrer Heimat. Deshalb herrscht in Rumänien Fachkräftemangel. Mit einem Sonderprogramm hat die Regierung versucht, einige der Arbeitsmigranten wieder ins Land zurückzuholen. Das ist jedoch gescheitert. Das Arbeitsministerium spricht von einigen Dutzend, die zurückgekehrt sind.

EM-INTERVIEW

Die palästinensische Ärztin Jumana Odeh wurde 2008 für ihre Bemühungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen behinderter Kinder mit dem „World of Children Health Award“ ausgezeichnet.

EURASISCHE SPIRITUALITÄT

Ein sensationeller neuer Fund auf der Schwäbischen Alb hat wieder einmal bestätigt: am geomantischen Höhenpfad der großen Europäischen Wasserscheide lebte das erste Kulturvolk der Welt. Hier hat der moderne Mensch seinen kulturellen Siegeszug begonnen und auch die erdverbundenen Formen einer eurasischen Spiritualität entwickelt.

EM-INTERVIEW

Wie das Leben in den Höhlen und auf der Jagd der eiszeitlichen Jäger vonstatten ging, hat Jürgen Werner in einer Erzählung dargestellt. Wir sprachen mit ihm über seine Beweggründe und über die Kenntnisse, die er von den frühen Bewohnern an der Urdonau und in den Albtälern zusammengetragen hat.
„Die Kunst der Interpretation“ · „Die Türken und die Preußen" · „Dionysos: Verwandlung und Ekstase“ · „ZeitRäume – Milet in Kaiserzeit und Spätantike“ · „Masken der Südsee“ · „Naga – Schmuck und Asche“
Deutsch-russische Expedition mit dem Forschungsschiff „Sonne“ · Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) eröffnet Büro in Brüssel · Japaner essen neuerdings mehr Fleisch als Fisch · Kasachstan plant Errichtung einer nuklearen Brennstoffbank · Tatort Adria - Vogeljagd auf dem Balkan · Immer mehr Auswanderer aus Deutschland kehren zurück
Wie das Leben vor 40.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb ausgesehen hat, wie bei Eis und Schnee Tiere gejagt wurden und wie der moderne Mensch auf den Neandertaler traf - das alles wird hier lebendig.
Dieses Buch handelt von kühnen Kämpferinnen, die mutig waren, stark und kriegerisch: den Amazonen. Sie konnten reiten und kämpfen, waren mutig und stark - und brauchten Männer nur zur gelegentlichen Fortpflanzung. Sie sind ein Mythos und haben seit jeher die Phantasie beflügelt. Jetzt diejenige von Hedwig Appelt, Literaturwissenschaftlerin, selbst leidenschaftliche Reiterin und beruflich zu Hause in der Werbebranche.