STRATEGIEDEBATTE
Im Eurasischen Magazin 06-05 haben wir damit begonnen, über die Zukunft Rußlands und der EU zu debattieren. Ausgangspunkt war das Interview mit Alexander Rahr im EM 05-05 „Putin ist kein Diktator“. Die beiden Diskutanten der heutigen Ausgabe sind der Osteuropa-Experte Prof. Wolf Oschlies und Oleg Zinkovski, Leiter der russischen Redaktion beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Debatte wird in den kommenden Ausgaben fortgeführt. Wortmeldungen sind willkommen.
STRATEGIEDEBATTE
STRATEGIEDEBATTE
AUFSTIEG CHINAS
Es wird eine Verschiebung des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Epizentrums von Europa und Amerika nach Asien geben. Die unilateralen Zeiten für die USA sind vorbei. China wird in Kürze eine ebenbürtige Weltmacht sein. Ob Washington dies akzeptiert, ist die Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts. Bleiben die USA lernunfähig, ist der Weltfrieden in Gefahr. Diese Thesen vertritt Karl Pilny in seinem Buch „Das asiatische Jahrhundert“. Das Eurasische Magazin hat nachgefragt.
IRAK
WELTKONGREß DER OSTEUROPAFORSCHER
RUßLAND UND DIE NATO
Spätestens seit der umstrittenen Rede des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder auf der Sicherheitskonferenz in München im Frühjahr 2005 wurde das Spannungsverhältnis zwischen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und der NATO zum Gegenstand politischer Kontroversen. Einer der kritischen Punkte ist dabei die Einbeziehung der Russischen Föderation in künftige Sicherheitsstrukturen. Das Eurasische Magazin sprach mit der Direktorin des Informationsbüros der NATO in Moskau, Isabelle Francois, über die Aktivitäten des transatlantischen Bündnisses in Rußland.
VIETNAM
ALLTAG IN USBEKISTAN
AUS DER WELT DES ISLAMS
Die Kunsthalle im österreichischen Krems zeigt drei Monate lang wie sich bedeutende westliche Künstler des 19. Jahrhunderts die verborgene Welt des Harems vorgestellt haben. Vom 14. August bis 13. November 2005 sind rund 80, meist monumentale Werke von Jean Auguste Dominique Ingres, Eugène Delacroix, Leopold Carl Müller, Ferencz Eisenhut, Franz Lefler, Rudolf Ernst oder Jean-Léon Gérome zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotografien von Rudolf Lehnert und Franz Landrock aus den Jahren 1911-14, die in Tunesien entstanden sind.
POLEN
DAGESTAN
Droht in Dagestan ein zweites Tschetschenien? Fast kein Tag vergeht in der Nachbarrepublik ohne Bombenexplosionen. Extremisten drohen bereits, Verwandte und Kinder von Polizisten ins Visier zu nehmen. Während Experten die Konfliktursache vor allem in der aktuellen politischen Führung Dagestans sehen, schiebt der Kreml Islamisten die Schuld zu.
AN DEN GESTADEN DER ÄGÄIS
Bericht von einer Reise an die türkische Westküste, von den Auswüchsen der „Lingua Engla“, vom alltäglichen Kampf ums Frühstück, von der Angst in einem schwarzen Müllsack zu verenden, vom Feilschen um Millionen und natürlich von der Meisterschaft der Türken im Cay-Trinken. – Eine semantische Wortklauberei.
RUßLAND
UKRAINE