
EM-INTERVIEW

Wird im Nahen Osten der Dritte Golfkrieg der Familie Bush entfacht? Weshalb werden die Drohungen aus Washington nahezu täglich heftiger? Der im Iran geborene Politologe und Publizist Dr. Behrouz Khosrozadeh gibt im Interview mit dem Eurasischen Magazin überraschende Antworten. Er hat soeben ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Die Ayatollahs und der Große Satan“. Darin untersucht er, weshalb die Beziehungen des Irans mit den USA – auf welche die Iraner einmal große Hoffnungen gesetzt hatten – heute so feindselig sind.

EUROPA - UKRAINE - RUSSLAND

Die Ukraine stellt uns alle vor wahrlich große geopolitische Herausforderungen. Sie ist konstituierender Teil der europäischen politischen Kultur.

IRAN

Vor dreißig Jahren drängte sich eine für damalige Verhältnisse unvorstellbar große Zahl von Dichtern, Schriftstellern, Intellektuellen bei einer Veranstaltung des deutschen Goethe-Instituts in den Räumen der Deutsch-Iranischen Gesellschaft. Dieses vergessene Woodstock der Poesie war ein Meilenstein in der Geschichte des Niedergangs der korrupten Schah-Dynastie.

IRAN
Kreml-Chef Wladimir Putin reiste nach Teheran, um mit den fünf Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres über eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit zu beraten. Ein weiterer Schritt soll eine Wirtschaftskonferenz der Länder am Kaspischen Meer nächstes Jahr in Moskau sein. Der Kremlchef berichtete außerdem, die Kaspi-Anrainer hätten sich auf die Nichtverbreitung von Atomwaffen geeinigt.

EURASISCHE DIMENSIONEN

Über die Wege und Pfade der Seidenstraße hat seit jeher ein reger Austausch von Gütern, Kulturen und Religionen stattgefunden, von Techniken und Kunststilen. Ihre Verbindungen sind seit fünftausend oder sechstausend Jahren oder noch länger eine Art Schicksalsweg des eurasischen Kontinents – die älteste Handels-, aber auch Völkerverbindung der Welt.

MOSKAU

Zehn Millionen Menschen drängen sich im Moskauer Stadtgebiet, und noch einmal vier Millionen wohnen in den aufstrebenden Randbezirken. Dort entstehen Subzentren – so auch in der einstigen Schlafstadt „Jugo Zapadnaja“. Eingezwängt zwischen moderne Moskauer Architektur und zu Füßen nichts als Stau: die alte Dorfkirche, das einzige Relikt aus vergangenen Zeiten.

EURASIEN

Thomas Heinze (28) und Nico Dünkel (29) aus Rudolstadt in Thüringen haben in vier Monaten die imaginäre Linie zwischen Asien und Europa bereist, die man in der Neuzeit als „Grenze“ bezeichnet. Die Route führte sie entlang des Uralgebirges und des Uralflusses bis zum Kaspischen Meer, von dort weiter durch den Kaukasus und am Schwarzen Meer vorbei bis in die Türkei. Mitte September fand die Reise in der türkischen Metropole Istanbul ihr Ende. Die Stadt liegt am Bosporus und damit sowohl in Europa als auch in Asien. Dieses Mal berichten Heinze und Dünkel von ihrem mehrere tausend Kilometer langen Abstecher quer durch Zentralasien, den sie vom Kaspischen Meer aus unternahmen.

MAZEDONIEN

Im Südwesten Mazedoniens liegt der glasklare Ohridsee mit dem geschichtsträchtigen Städtchen Ohrid. 365 Kirchen soll es rund um die Stadt geben, eine für jeden Tag des Jahres. Doch auch an Cafés und Diskotheken mangelt es in Mazedoniens Urlaubsort Nummer eins nicht.

KASACHSTAN

An den Aralsee ist die Hoffnung zurückgekehrt – dank eines Staudamms in Kasachstan. Seitdem der von der Weltbank finanzierte Kok-Aral-Damm gebaut wurde, ist der Wasserspiegel des Aralsees um mehrere Meter angestiegen. Von der Fischerei kann man wieder leben. Menschen, die ihre Heimat verlassen hatten, kehren an den Aralsee zurück. Der Wermutstropfen: Das alles gilt nur für den nördlichen Kleinen Aralsee. Der größere Teil des Sees in Usbekistan ist endgültig verloren.

RUSSLAND
Bei einem Aufstand in der Jugendstrafanstalt von Kirowgrad im Ural starben vier Menschen. Das Justizministerium sprach von geplanten Unruhen.
Kurzfilmfestival · Ausstellungen · Foto-Ausstellung · Bonjour, Russland · Antike Unterwelt
Wie Indien den Himalaja auftürmte · Sinkende Geburtenraten machen den EU-Neulingen zu schaffen · Atomstreit Indiens mit den USA · Die Institutionen der EU sollen die deutsche Sprache stärker beachten · China möchte mehr Schwein haben
Der Nahe Osten ist derzeit der größte und explosivste Krisenherd der Welt. Behrouz Khosrozadeh hat soeben ein Buch veröffentlicht, in dem er die Gründe für diese Ansammlung von politischem Sprengstoff und Feindseligkeit untersucht. Darin werden die Geschichte des Öllandes Iran und seiner Beziehung zum Westen, insbesondere zu den USA, ausführlich dargestellt. 1984, zu Zeiten Khomeinis, hat Khosrozadeh den Iran im Alter von 23 Jahren verlassen. Seit 1985 lebt und arbeitet er in Deutschland. Er ist nach seiner Promotion als Politologe und Publizist tätig.
Ein Insider packt aus. Der ehemalige CIA-Chef von Europa bestätigt die schlimmsten Vermutungen über den unbedingten Willen Washingtons, Krieg gegen den Irak zu führen, auch wenn keine der „Begründungen“ stichhaltig waren, die dafür geliefert wurden. Die ganze Welt wurde auf infamste Weise belogen.