
PAX AMERICANA
Erst wurde der neu gewählte Präsident Barack Obama als Messias gefeiert, dann erfuhren die Amerikaner von ihren Geheimdiensten, dass es mit der Kraft und der Herrlichkeit ihres Landes zu Ende geht.

RUSSLANDDEBATTE

„Dieser Beitrag beleuchtet eine häufig anzutreffende Denkfigur in der russischen und teilweise auch westlichen Diskussion der allerjüngsten Geschichte Russlands“. So schreibt Dr. Dr. Andreas Umland, Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in der Zusammenfassung seiner Ausführungen. Demnach könne man nicht erwarten, dass Russland westliche Kriterien für Demokratie erfüllt. Die westliche Kritik an der Putinschen Zentralisierung von Macht sei vor dem Hintergrund der chaotischen Verhältnisse unter Jelzin ungerechtfertigt. Im Vergleich zur Jelzinära sei Putins Russland kaum weniger demokratisch. Der Autor hält einen solchen Vergleich nur sehr eingeschränkt für berechtigt.

RUSSLANDDEBATTE

Die Russen wollen Putin. Beim Souverän, dem Volk, ist der frühere Staats- und jetzige Ministerpräsident äußerst populär. Nach einer lupenreinen parlamentarischen Demokratie haben die Russen offenbar wenig Verlangen. Unpopulär könnte Putin werden, wenn er nicht in der Lage wäre, wirtschaftliche Versprechen einzulösen. Und dann wären nicht etwa liberale Politiker die Alternative für das russische Volk, sondern Nationalisten. So die Kurzanalyse von Alexander Rahr, Programmdirektor Russland/Eurasien der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), mit der er den Beitrag von Andreas Umland kommentiert.

RUSSLANDDEBATTE

Anmerkungen von Kai Ehlers, Transformationsforscher und Autor zahlreicher Untersuchungen „über die nachsowjetischen Wandlungen und ihre Folgen“. Er äußert sich kritisch zum Umgang von Dr. Dr. Umland mit der „Denkfigur“ Russland

RUSSLANDDEBATTE

Gedanken eines Reisenden, der die russische Erde kennt, den russischen Menschen, die russische Seele. Und dem es nicht in den Kopf und nicht in sein Herz will, dass die antirussischen Ressentiments auch 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs noch immer konserviert werden.

EM-INTERVIEW

Der Klassische Archäologe und Romanautor Michael Pfrommer hat einen Roman abgeliefert, in welchem vor über 60 Jahren eine Illustre Gesellschaft am Hindukusch agiert: Eine junge elternlose Adelige aus Deutschland, ein SS-Sturmbannführer, ein afghanischer Fürst, ein orientalischer Dschinn namens Iskender und das Britische Empire.

AFGHANISTAN

Häusliche Gewalt, Ehrenmorde, Selbstverbrennungen, Zwangsehen, Analphabetismus: Die kanadische Fotojournalistin Lana Šlezic hat über zwei Jahre lang den Alltag afghanischer Frauen beobachtet. Es sind sehr ambitionierte, aufrüttelnde Fotografien entstanden. Lana Šlezic hat die Opfer porträtiert und ihre Geschichten geschildert. Hier Auszüge aus ihrem Buch „Verleugnet“, die in ihrer knappen Form mehr sagen als lange Abhandlungen.

EM-INTERVIEW
Die 1966 in Kabul geborene Mári Saeed ist nach vielen Wirrungen im Jahr 1995 knapp dreißigjährig in Deutschland gelandet. Fast 15 Jahre lebt sie hier und ist heute u. a. als Wellnessberaterin tätig. Wie sie empfindet, zwischen zwei Kulturen und zwei unterschiedlichen Leben hin- und hergerissen und wie ihr Alltag aussieht, schildert sie in ihrem soeben erschienenen Buch „Mein Kabul – mein Deutschland“. Das Eurasische Magazin hat mit ihr über das Leben hier und über die Perspektive Afghanistan für ihre Zukunft gesprochen.

RUSSLAND - USA
Russland habe kein Problem mit dem Anti-Amerikanismus, beteuert der russische Präsident. Doch Kurzstreckenraketen in Kaliningrad seien schon nötig, als Antwort auf den US-Raketenschirm.

EM-INTERVIEW

Er heißt David Seibt, ist gebürtiger Berliner und lebt seit August in Tokio, um das in China erfundene, in Japan verehrte und inzwischen in ganz Eurasien verbreitete Brettspiel Go zu erlernen. Im Gespräch mit dem Eurasischen Magazin spricht der neunzehnjährige David über seine Beweggründe, seine Ziele und Hoffnungen.

TADSCHIKISTAN

Eine Flut von Namensänderungen rollt über die revolutionär geweihten Gipfel des Pamir-Gebirges in Zentralasien hinweg. Was vor knapp zehn Jahren mit der Umbenennung des Pik Kommunismus, dem einst höchsten Berg der Sowjetunion, in Pik Somoni begann, dauert bis heute an. Allerdings nicht gerade zur Begeisterung der zentralasiatischen Bergbevölkerung

KRAFT DER TAIGA
Späte Fröste in Sibirien haben den Ertrag der Zedernüsse gering ausfallen lassen. Dabei haben die findigen Hersteller von Weihnachts-Leckereien aus Russland diesmal eine besondere Delikatesse kreiert.
„Dionysos: Verwandlung und Ekstase“ · „Die Rückkehr der Götter: Berlins verborgener Olymp“ · „Rom und die Barbaren. Europa zur Zeit der Völkerwanderung“ · „China´s ReVision – Focus Beijing“ · „Kunstvoller Widerstand. Krise und Kreativität in Sri Lanka“ …
Junge Muslime zeigen einen sehr pluralistischen Lebensstil · Denkmalspläne für Sopron · Studienplätze und Stipendien vom Netzwerk Europa · Kasachstan reformiert seine Mediengesetze · n-ost Reportagepreis ausgeschrieben · Millionäre aus Schwellenländern pfeifen auf die Finanz-Krise
Spanisch-Deutsch fürs Kinderzimmer – eine wunderschöne Märchen-Sammlung von der iberischen Halbinsel und dem spanischsprechenden Lateinamerika. Die Lust an der Sprache wird durch Spannung, durch Illustrationen und die kindgerechte Auswahl geweckt.
Sie haben als erste die imaginäre Linie zwischen Asien und Europa bereist, die man in der Neuzeit als „Grenze“ bezeichnet. Ihre Route führte Thomas Heinze, Nico Dünkel und Stefanie Gunkel entlang des Uralgebirges und des Uralflusses bis zum Kaspischen Meer. Von hier gab es einen Abstecher durch Zentralasien. Schließlich ging es durch den Kaukasus und am Schwarzen Meer vorbei weiter bis in die Türkei. In der türkischen Metropole Istanbul ging die Reise zu Ende. Nun haben die Abenteurer Ihr Buch vorgelegt, das diese Reise dokumentiert.
Dieses Bändchen räumt mit den häufigsten Klischees auf. Gerd Ruge bringt uns Russland nah. Er lässt uns die Verzwickungen, die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Russen von den Anfängen bis zur heutigen Zeit noch einmal miterleben.
Berlins Konzerthäuser locken zweimal im Jahr mit „Slawischer Romantik“. Mit großem Erfolg. Den Höhepunkt bildete diesmal „Die Moldau“ – oft gehört aber jedes Mal wieder ein großes Erlebnis.