Chinesische Frauen sind erotisch, anschmiegsam und sehr erfolgreichFRAUEN IN CHINA

Chinesische Frauen: Erotisch, anschmiegsam und sehr erfolgreich

Chinesische Frauen sind erotisch, anschmiegsam und sehr erfolgreich

Chinesische Frauen entsprechen nicht dem Ideal der deutschen Feministin Alice Schwarzer. Das brauchen sie auch nicht, denn ihr Selbstbewusstsein speist sich weder aus sexueller Verweigerung noch aus aggressiver Arroganz gegenüber dem Mann. Die Frauen in der Volksrepublik wissen ganz einfach noch, dass Männer leichte Beute sind, wenn man sie zu nehmen weiß.

Von Hanne Seelmann | 02.02.2016

Chinesische Frauen sind gut ausgebildet, zuvorkommend und strahlen eine natürliche Erotik aus, die westlichen Frauen oft längst abhanden gekommen ist. Eine Wohltat für Männer. Und nicht nur für chinesische. Chinas junge weibliche Garde weiß ziemlich genau was sie will, und sie bekommt es meistens auch.

Die großen Discos in den Städten der Ostküste sind eine blühende Blumenwiese für junge chinesische Frauen mit entsprechender Bildung. Manche können sich angesichts attraktiver Angebote kaum entscheiden. Denn „BMW“ ist das Statussymbol erfolgreicher chinesischer Männer: Business, Money, Women. Und nun kommen auch noch die ausländischen Männer dazu. Weil sie oft großen westlichen Firmen angehören, bieten sie den Frauen nicht selten die zusätzlichen Sprungbretter für eine erfolgreiche Berufskarriere. Wer wollte es den jungen Chinesinnen verübeln, dass sie diese Chance mit beiden Händen ergreifen?

Moderne chinesische Frauen - sie sind gut ausgebildet, zuvorkommend und strahlen eine natürliche Erotik aus, die westlichen Frauen oft längst abhanden gekommen istModerne chinesische Frauen - sie sind gut ausgebildet, zuvorkommend und strahlen eine natürliche Erotik aus, die westlichen Frauen oft längst abhanden gekommen ist.

In China, da ist der Mann noch was wert

In China, da ist der Mann noch was wert! Das gilt angesichts der großen Nachfrage, deren sich die chinesischen Frauen erfreuen, nicht selten im wahrsten und materiellsten Sinne des Wortes. Westliche Fachkräfte (Expatriates), die in den Zweigstellen, den Niederlassungen und Joint Ventures im Reich der Mitte arbeiten, beschweren sich immer mal wieder, sie würden regelrecht ausgenommen.

It takes two to tango, sage ich diesen Männern, die mir enttäuscht oder wütend von den berechnenden, kalten, hinterhältigen chinesischen Frauen berichten. „Ein schüchternes Lächeln ist eben noch kein Garant für Unterwürfigkeit“. In China gibt es viele Kombinationen zwischen Managementwissen, schmeichelhaften weiblichen Attributen und Chancenwahrnehmung, die im Westen so kaum möglich und auch nicht üblich sind. Manche erfolgreichen deutschen Geschäftsleute geben sich denn angesichts eines kostenintensiven amourösen Abenteuers ganz sportlich: „Das ist einfach die Vergnügungssteuer!“

Frauen sind in China Mangelware – jetzt werden sie erstmals wirklich gebraucht

Lange genug haben die chinesischen Frauen gedarbt. Viele hatten überhaupt keine Chance jemals geboren zu werden. Mädchen wurden abgetrieben und in manchen ländlichen Gegenden auch einfach ertränkt. Der Zwang zur Einkindehe ließ nur die Stammhalter überleben.

Zwar hatte Mao Chinas Frauen „die Hälfte des Himmels“ versprochen, aber die meisten mussten erkennen, dass sie eben doch auf der Erde wohnten. Den Großmüttern der heute 25 jährigen Frauen in China wurden gar noch die Füße „gebunden“. Das heißt, Mädchen im Alter von etwa drei Jahren hat man die Füße gebrochen und stark bandagiert. Das Ergebnis dieser schmerzhaften Folter (die Füße entzündeten sich, faulten, wurden wieder gebrochen) wurde als die „Lotusfüße“ bezeichnet: Sie waren stark verkrüppelt und erlaubten es den Frauen nur mehr, sich quasi tänzelnd zu bewegen. Die Männer fanden das zum einen erotisch, zum anderen war dies ein Hinweis auf den gesellschaftlichen Status eines Mannes. Wer eine Lotusblüte zur Frau hatte, konnte es sich leisten, dass seine Frau nicht zu arbeiten brauchte.

Und nun werden sie in China erstmals richtig gebraucht: aufgrund des Mangels an qualifizierten Fachkräften als Arbeitskräfte – sowohl in chinesischen wie in internationalen Firmen. Und reiche Chinesen können sich heute wieder die „Zweitfrau“ leisten, mit der sie einen Sohn zeugen oder sich einfach nur schmücken.

Auf Frauensuche in der Stadt

Otto Normalchinese ist dagegen oft arm dran und findet einfach keine Gefährtin. Zum Beispiel der heute 25 Jahre alte Liu aus der Provinz Anhui, einziger Sohn seiner Eltern. Er findet keine Frau, da es in seiner Region schlicht zu wenige gibt. Also schickt ihn seine Mutter in die Stadt als Wanderarbeiter. Dort, so denkt sie, gibt es mehr Frauen, was die Chancen für ihren Sohn erhöht. In der Stadt angekommen, findet sich Liu jedoch mit einer harten Konkurrenzsituation konfrontiert.

Hier trifft er nicht nur auf den reichen chinesischen Geschäftsmann, der sich ohne Probleme mit einer Zweitfrau schmücken kann. Er begegnet in der Disco auch noch den „Langnasen“ aus dem Westen, die ebenfalls wesentlich betuchter sind als er und bei Frauen seines Alters weit mehr Chancen haben. So muss Liu erkennen, dass er schon sehr viel Glück braucht, um mit einer Frau nach Hause zu kommen.

Junge Chinesinnen sind  angetan von den guten Manieren, der Höflichkeit - aber auch der  Naivität - westlicher Männer. Und die Chinesinnen finden die MBAs der ausländischen Firmen („Married but available“) nun einmal  häufig weit begehrenswerter als die Angehörigen des eigenen Volkes, was nicht nur am Benehmen, sondern auch an der Kreditkarte liegt.

Beste Chancen haben die jungen chinesische Frauen der Ostküste

Also nutzen die chinesischen Frauen ihren raren Status und wählen aus. Und sie wählen oft die Männer, die ihnen eine Verbesserung ihrer materiellen Situation und ihres gesellschaftlichen Status bieten. Wer könnte ihnen das verübeln?  Ihren Müttern  wurde in der „großen proletarischen Kulturrevolution“ (1967 – 1977) nicht nur ihre Jugend geraubt, sondern oft auch die Möglichkeit zur Schulausbildung.  Zum Teil gab es zehn Jahre lang keinen Unterricht für sie.
 
Ihr Glück machen vor allem die jungen, gut ausgebildeten Frauen an der Ostküste. Beonders wenn sie auch noch einen akademischem Abschluss und vielleicht sogar Familienmitglieder der roten Prinzen und Prinzessinnen sind. Also Söhne und Töchter, Enkelinnen und Enkel der Politfunktionäre in den höheren Rängen. Sie sind es, die  aufgrund ihrer Fremdsprachenkenntnisse für ausländische Firmen arbeiten dürfen. Sie sind in den Discos zu Hause, besuchen die Fitness Studios, essen in den Nobelrestaurants und kaufen in  internationalen Designerläden ein. Sie bezahlen mit Scheckkarte – der eigenen oder der des Galans. Viele wohnen in eigener Wohnung, wer immer sie auch bezahlen mag. Fünf Prozent der Nachwuchschinesinnen genießen dieses Wohlleben.

Von der Disco zur Karriere

Was tut frau in einer solchen Situation? Make the best of it and take what you can get! Auch wenn westliche Männer häufig nicht der zukünftige Ehemann sein werden, bieten sie oft ganz profan einen, wenn auch nur vorübergehenden, materiellen Vorteil. Vom Besuch guter Restaurants bis hin zu aufwendigen Reisen innerhalb Chinas mit Übernachtung in First Class Hotels.

Zum zweiten bieten westliche Männer Chancen beruflicher Art: sie können oft Zugang zu einer beruflichen Tätigkeit in einer begehrten westlichen Firma verschaffen oder entscheiden manchmal sogar über eine Anstellung mit entsprechender Vergütung. Und auch wenn die berufliche Chance nicht direkt umgesetzt werden kann, erfolgt dies  manchmal auf „indirektem“ Weg. So berichten immer wieder deutsche und andere westliche Global Player, dass sie von Ex-Geliebten ihrer Angestellten erpresst werden. Nicht selten muss in einer solchen Situation der deutsche Mitarbeiter in einer Nacht- und Nebelaktion ausgeflogen werden, da man die körperliche Gefährdung durch entsprechende Androhungen ebenso ausschließen möchte wie nachfolgende finanzielle Forderungen.

Erotik des Aufstiegs

Natürlich gibt es sie auch in China: die wahre Liebe zwischen westlichem Mann und chinesischer Frau. Die Kombination westliche Frau und chinesischer Mann ist allerdings bisher eindeutig eine Rarität. Es gibt chinesische Frauen, die  - nicht immer zur Freude ihrer eigenen Familie- mit einem westlichen Mann in dessen Heimat ziehen. Es gibt westliche Männer, die ihr Lebensglück in China fanden und dort lieber unter lokalen Bedingungen arbeiten, als wieder zurück nach Deutschland zu gehen.

Aber es gibt eben auch die Vielzahl von emotionalen Enttäuschungen bei ausländischen Männern, die feststellen mussten, dass sie eher als nützliche Sprossen auf einer Karriereleiter dienten, denn als Objekt der wahrhaftigen Liebe.

Dieses Phänomen kennt man zwar hin und wieder auch aus anderen Ländern der Welt. Aber in dieser Konstellation und Häufigkeit findet man das am ehesten in China: diese Kombination aus sexueller Attraktivität bei hoher Intelligenz, bzw. fachlicher Qualifikation.

Noch  nie in der Geschichte Chinas haben Frauen so viel Möglichkeiten und Chancen besessen, ihre eigene materielle Situation zu verbessern, ihr Leben selbst zu gestalten, auch ein Stück vom Kuchen zu erhalten.

Die Gefahren der Fremde

Erfolgreiche Arbeit am anderen Ende des eurasischen Kontinents. Keine Aufrechnung einer genervten Ehefrau, dass ein stressiger Alltag mit Kinderorganisation mindestens genauso anstrengend ist wie ein dicht gedrängter Managertag. Hier sind Männer endlich einmal das, was sie eigentlich schon immer von sich wussten: einfach toll. Und die Frauen, die ihnen dies auf die liebenswürdigste Weise bestätigen, sind keine Dummchen, sondern bestens ausgebildet und weltgewandt. Umso wertvoller ist deren Urteil für das männliche Ego des Mannes aus Bielefeld oder Hannover, aus Sindelfingen, Wolfburg oder München.

Die chinesischen Frauen haben sich die Weiblichkeit bewahrt, auf die deutsche, akademisch gebildete Frauen nicht mehr unbedingt ihren Entwicklungsschwerpunkt legen. Auf der anderen Seite wissen sie genau, was sie wollen. Das Beste! Und das ist meist (trotz anderer Vermutungen der Männer) nicht deren primäres Geschlechtsmerkmal, sondern deren Geldbeutel.

So kann es passieren, dass sie sich trotz großer Liebesbeweise nach wenigen Wochen neuen Kandidaten zuwenden, weil diese vielleicht noch mehr Vorteile versprechen. Da kommt es immer wieder zu wahren Dramen. Auch dann, wenn der Mann aus dem Westen verheiratet ist. Die meisten wollen/können sich nicht scheiden lassen. Manchmal lassen sich die chinesischen Frauen ihre temporären Engagements mit scheidungsunwilligen ausländischen Männern dann einfach gut bezahlen Chinesische Frauen wissen über die finanziellen Folgen, die eine Scheidung für einen deutschen Mann bedeuten kann, mittlerweile gut Bescheid. Ob so ein Kandidat wirklich das große Los fürs Leben bedeutet? Westliche Männer werden auch hinsichtlich dieser Lebensumstände in ein Ranking gebracht – und oft schneiden dann andere Nationen besser ab als die deutschen. Enttäuschungen sind programmiert. Vielleicht würde Alice Schwarzer in Kenntnis solcher Vorgänge auf dem west-östlichen Diwan doch wieder triumphieren.

Die Autorin: Dr. Hanne Seelmann-Holzmann

Dr. Hanne Seelmann-HolzmannDr. Hanne Seelmann-Holzmann ist Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie hat eine Reihe von Forschungsprojekten zum Kulturvergleich Asien – Europa durchgeführt, u.a. finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die VW-Stiftung. Die Wissenschaftlerin bereiste mehrfach die südostasiatischen Länder Singapur, Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam. Ihre Studien führten sie außerdem nach China, Indien, Japan und Südkorea. 1994 hat sie die „Dialog-Unternehmensberatung für erfolgreiche Asiengeschäfte“ gegründet. Sie bietet u.a. interkulturelles Training für asiatische Länder, Beratung bei der Personalauswahl, Strategiekonzeptionen für asiatische Märkte.

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