Deutsch-Russischer Kulturaustausch hat begonnenEURASISCHE BEGEGNUNGEN

Deutsch-Russischer Kulturaustausch hat begonnen

Feierliche Eröffnung in Berlin – russische Künstler sitzen auf gepackten Koffern

Von Hans Wagner

EM – Deutsche und Russen sollen sich im zusammenwachsenden Eurasien näherkommen und sich besser kennenlernen. So lautet das erklärte Ziel der gemeinsamen Kulturtage, die im Jahr 2003 und 2004 durchgeführt werden. Das EURASISCHE MAGAZIN hat in vier Ausgaben im Herbst letzten Jahres Vorberichte zu den geplanten Veranstaltungen veröffentlicht (05/02 bis 08/02), die zwischen Sibirien und dem Rhein stattfinden sollen.

Nun wurde am 9. Februar 2003 im traditionsreichen Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin das ehrgeizige Projekt von den Schirmherren Bundespräsident Johannes Rau und Staatspräsident Wladimir Putin mit einem feierlichen Konzert eröffnet. Nach der Begrüßung das Philharmionische Orchester St. Petersburg spielte unter der Leitung des russischen Pianisten und Dirigenten Mikhail Pletnev Ludwig van Beethovens „Coriolan-Ouvertüre“ und die Sinfonie Nr. 4 von Peter Illijitsch Tschaikowsky. Die deutsche Kulturstaatsministerin Christina Weiss und der russische Kulturminister Michail Schwydkoj hatten bereits zwei Tage vorher die Schwerpunkte des Programms vorgestellt. Es wird, wie berichtet, rund 350 Ausstellungen, Konzerte, Film- und Theatervorführungen sowie Tagungen, Festivals, Lesungen, Symposien und Straßenfeste umfassen.

Die Höhepunkte des Kulturjahres 2003 – Netzportale informieren

Höhepunkte des Jahres 2003 sind neben den Feierlichkeiten zum 300. Gründungstag der Stadt St. Petersburg im Mai die Ausstellung „Berlin-Moskau/Moskau-Berlin 1950-2000“, die Ende September im Berliner Martin-Gropius-Bau eröffnet wird. Dazu die Frankfurter Buchmesse die in diesem Jahr im Zeichen der Russischen Föderation stehen wird. Außerdem soll eine Kulturkarawane per Schiff und mit Bussen durch Deutschland ziehen. (Alle Veranstaltungen, alle Orte und Termine in den genannten Ausgaben des EURASISCHEN MAGAZINS).

Inzwischen sitzen Hunderte von russischen Künstlern buchstäblich auf ihren gepackten Koffern, um zu den Gastspielen nach Deutschland aufzubrechen. Angekündigt sind große Namen wie das Bolschoi-Ballett, die Oper des Mariinski-Theaters und das Moskauer Theater an der Tanganka.

In den beiden kommenden Jahren wird mit den Veranstaltungen in beiden Ländern der intensivste Kulturaustausch zwischen Deutschland und Rußland stattfinden, den es seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben hat. Er wurde beim zweiten „Petersburger Dialog“ vereinbart, der im Frühjahr 2002 in Weimar stattgefunden hat.

Inzwischen steht ein Netz-Portal mit Suchmaschine zur Verfügung, in welchem demnächst die Termine und Orte für alle Veranstaltungen zu finden sind: www.deutsch-russische-kulturbegegnungen.de. Informationen gibt es auch beim Deutsch-Russischen Forum e.V., das gerade zehn Jahre alt geworden ist. Es ist ein privater, unabhängiger und überparteilicher Verein. Die Mitglieder setzen sich für eine intensive Zusammenarbeit mit Rußland ein. Das Forum bereitet eine eigene Netzseite vor, die unter www.kulturportal-russland.de zu finden sein soll. Das Deutsch-Russische Forum hat die Netzseite http://www.deutsch-russisches-forum.de/

Der deutsche Fernsehsender 3sat wird die Veranstaltungen und Projekte des deutsch-russischen Kulturjahres in seinem Programm begleiten. Geplant ist außerdem ein Thementag zu Rußland.

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Nun wurde am 9. Februar 2003 im traditionsreichen Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin das ehrgeizige Projekt von den Schirmherren Bundespräsident Johannes Rau und Staatspräsident Wladimir Putin mit einem feierlichen Konzert eröffnet. Nach der Begrüßung das Philharmionische Orchester St. Petersburg spielte unter der Leitung des russischen Pianisten und Dirigenten Mikhail Pletnev Ludwig van Beethovens „Coriolan-Ouvertüre“ und die Sinfonie Nr. 4 von Peter Illijitsch Tschaikowsky. Die deutsche Kulturstaatsministerin Christina Weiss und der russische Kulturminister Michail Schwydkoj hatten bereits zwei Tage vorher die Schwerpunkte des Programms vorgestellt. Es wird, wie berichtet, rund 350 Ausstellungen, Konzerte, Film- und Theatervorführungen sowie Tagungen, Festivals, Lesungen, Symposien und Straßenfeste umfassen.

Die Höhepunkte des Kulturjahres 2003 – Netzportale informieren

Höhepunkte des Jahres 2003 sind neben den Feierlichkeiten zum 300. Gründungstag der Stadt St. Petersburg im Mai die Ausstellung „Berlin-Moskau/Moskau-Berlin 1950-2000“, die Ende September im Berliner Martin-Gropius-Bau eröffnet wird. Dazu die Frankfurter Buchmesse die in diesem Jahr im Zeichen der Russischen Föderation stehen wird. Außerdem soll eine Kulturkarawane per Schiff und mit Bussen durch Deutschland ziehen. (Alle Veranstaltungen, alle Orte und Termine in den genannten Ausgaben des EURASISCHEN MAGAZINS).

Inzwischen sitzen Hunderte von russischen Künstlern buchstäblich auf ihren gepackten Koffern, um zu den Gastspielen nach Deutschland aufzubrechen. Angekündigt sind große Namen wie das Bolschoi-Ballett, die Oper des Mariinski-Theaters und das Moskauer Theater an der Tanganka.

In den beiden kommenden Jahren wird mit den Veranstaltungen in beiden Ländern der intensivste Kulturaustausch zwischen Deutschland und Rußland stattfinden, den es seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben hat. Er wurde beim zweiten „Petersburger Dialog“ vereinbart, der im Frühjahr 2002 in Weimar stattgefunden hat.

Inzwischen steht ein Netz-Portal mit Suchmaschine zur Verfügung, in welchem demnächst die Termine und Orte für alle Veranstaltungen zu finden sind: www.deutsch-russische-kulturbegegnungen.de. Informationen gibt es auch beim Deutsch-Russischen Forum e.V., das gerade zehn Jahre alt geworden ist. Es ist ein privater, unabhängiger und überparteilicher Verein. Die Mitglieder setzen sich für eine intensive Zusammenarbeit mit Rußland ein. Das Forum bereitet eine eigene Netzseite vor, die unter www.kulturportal-russland.de zu finden sein soll. Das Deutsch-Russische Forum hat die Netzseite http://www.deutsch-russisches-forum.de/

Der deutsche Fernsehsender 3sat wird die Veranstaltungen und Projekte des deutsch-russischen Kulturjahres in seinem Programm begleiten. Geplant ist außerdem ein Thementag zu Rußland.

Hans Wagner

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