Eurasien-Ticker

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Die Europäische Eisenbahnagentur hat ihre Arbeit aufgenommen · China setzt auf erneuerbare Energien · EADS baut unbemannte Kampfflieger · Konkurrenten beim Bau des EU-Navigationssystems Galileo sind sich einig · Die Bevölkerung Europas wird immer unfruchtbarer · Kasachstan und Rußland gründen eine gemeinsame Investitionsbank · China genießt weltweit ein höheres Ansehen als die USA · Deutschsprachiger Europastudiengang in Kaliningrad · Indien und Europa wollen gemeinsam zum Mond

Von EM Redaktion

Die Europäische Eisenbahnagentur hat ihre Arbeit aufgenommen

EM – Die Europäische Eisenbahnagentur hat Mitte Juni im nordfranzösischen Valenciennes in Frankreich offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Hauptaufgabe der Agentur ist die Ausarbeitung technischer und betrieblicher Vorschriften für alle europäischen Eisenbahnen. Es sollen gemeinsame Standards geschaffen werden, um die europäische Bahnindustrie auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu machen. Einheitliche Vorschriften sollen auch die Sicherheit und Effizienz im europäischen Schienenverkehr fördern.

EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot und der französische Verkehrsminister Dominique Perben legten den Grundstein für das neue Bürogebäude der Agentur. Mitte 2006 soll die Agentur mit rund hundert Sachverständigen vollständig einsatzfähig sein. Internationale Zusammenkünfte mit Eisenbahnvertretern aus ganz Europa sollen künftig regelmäßig in Lille an der französisch-belgischen Grenze stattfinden, wo die Schnellbahnstrecken aus London, Paris und Brüssel/Köln zusammentreffen

Welche technischen Voraussetzungen für die Vereinheitlichung des Zugverkehrs in Europa zu bewältigen sind, berichtete das EURASISCHE MAGAZIN in seiner Ausgabe EM 04-05

China setzt auf erneuerbare Energien

EM – Die Regierung der Volksrepublik China hat im Mai Vertreter aller Provinzen zu einer „Windkonferenz“ zusammengerufen. Bei dieser Gelegenheit wurden u.a. die Standorte für die Windstromerzeugung im Land festgelegt. So sind beispielsweise in der Provinz Hebei (Gebiet um die chinesische Hauptstadt Peking) Windparks mit 1.000 Megawatt geplant. Die Windräder sollen einen Durchmesser von 100 Metern erhalten.

Grund für diese Aktivität ist ein im März dieses Jahres vom chinesischen Volkskongreß verabschiedetes erstes Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien. Es wird im Januar 2006 in Kraft treten. Dann sollen auch die Einspeistarife festgelegt werden. Das Pekinger Reformministerium hat außerdem ein neues, für die gesamtwirtschaftliche Planung zuständiges Energiebüro einrichten lassen.

Wirtschaftlicher Hintergrund für Chinas Bemühungen um erneuerbare Energien sind seine Stromengpässe. Sie zwingen Peking auch in diesem Sommer wieder zur Abschaltung von Tausenden Fabriken und machen das Land immer abhängiger vom Ölimport. Peking will außerdem von Technologietransfers profitieren. Bei der Photovoltaik (PV) kam China vergangenes Jahr als Exporteur von PV-Modulen nach Deutschland bereits auf einen Euro-Umsatz in zweistelliger Millionen-Höhe.

Für November will die Staatliche Reform- und Entwicklungskommission (NDRC) der Volksrepublik Vertreter von mehr als 100 Ländern in die Hauptstadt einladen. Dabei soll überprüft werden, ob es international Fortschritte auf dem Gebiet alternativer Energien gibt. Im Juni 2004 hatten sich Regierungsvertreter aus 154 Staaten und Gebieten in Bonn verpflichtet, erneuerbare Energien verstärkt zu fördern. Schon damals sagte Peking zu, alternative Energieformen besonders stark auszubauen.

Der Energiehunger der aufstrebenden Industrie des Landes ist der Grund für Pekings Interesse an erneuerbaren Energien. Um den Bedarf des Landes zu sichern, werden jedoch auch weiterhin Atomkraft- und große Wasserkraftwerke errichtet. Sie haben für Peking die gleiche Priorität wie Windkraft, Biomasse oder Solarenergie.

EADS baut unbemannte Kampfflieger

EM – Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS baut einen Prototyp für ein unbemanntes Kampfflugzeug. Der Erstflug könnte noch in diesem Jahr stattfinden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters Ende Juni. Das Marktvolumen für solche Fluggeräte wird Branchenkreisen zufolge bis 2014 auf 10 Milliarden Euro geschätzt.

Das EADS-Modell für unbemannte Kampfflugzeuge wird unter strenger Geheimhaltung entwickelt. Der EADS-Leiter für Militärflugzeuge, Johann Heitzmann, berichtete in der Mitarbeiterzeitung von Arbeiten an einem „UCAV-Demonstrator“. Das ist die Abkürzung für „Unmanned Combat Air Vehicle“, zu Deutsch „unbemanntes Kampfflugzeug“.

Der Einsatz unbemannter Flugzeuge zur Überwachung, Datenübertragung oder auch für Kampfeinsätze wird nach einhelliger Branchenmeinung stark steigen. Marktführer sind bislang amerikanische Konzerne, die bereits mehrere Modelle für Einsätze produzieren. In Europa wurden die Bemühungen bislang untereinander nicht koordiniert und haben meist Studiencharakter.

Zu dem UCAV-Demonstrator von EADS, der unter dem Projektnamen Barracuda entwickelt wird, werden von dem Luftfahrtkonzern keine Detailangaben gemacht. In Fachmedien wird über eine Länge zwischen fünf und zehn Meter spekuliert. Eine breite Markteinführung von UCAVS wird frühestens in zehn Jahren erwartet.

Konkurrenten beim Bau des EU-Navigationssystems Galileo sind sich einig

EM - Bei der Ausschreibung für den Betrieb des geplanten EU-Navigationssystems Galileo ist eine Entscheidung gefallen: Die beiden ursprünglich konkurrierenden Konsortien Inavsat und Eurely sollen den Auftrag nun gemeinsam bekommen. Dies hat das von EU und ESA für den Aufbau des Gesamtsystems gegründete Unternehmen Galileo Joint Untertaking (GJU) am 27. Juni in Brüssel mitgeteilt. Die beiden verbliebenen Bietergemeinschaften dürfen künftig gemeinsam über die Vergabe der milliardenschweren Aufträge verhandeln.

Inavsat besteht aus den Unternehmen EADS, Thales und Immarsat Ventures. Das französisch-italienisch-spanische Joint Venture Eurely setzt sich aus den Konzernen Alcatel, Finmeccanica und Hispasat zusammen.

Galileo ist die europäische Antwort auf das amerikanische GPS-Navigationssystem. Im Gegensatz zu GPS soll Galileo zivil und nicht militärisch betrieben werden und durch seine neue Technik wesentlich präziser arbeiten. Der Auftrag für Betrieb und Aufbau von Galileo hat ein Volumen von 2,1 Milliarden Euro. Für die Entwicklung werden 1,3 Milliarden Euro veranschlagt. Nach Einschätzung der EU und der beteiligten Unternehmen sind mit dem Auftrag mehrere Tausend hoch qualifizierte Arbeitsplätze und Milliardeninvestitionen verbunden. (Siehe dazu auch frühere Berichte Im EM).

Die Bevölkerung Europas wird immer unfruchtbarer

EM - Die Zahl der Menschen in Europa, die sich nicht mehr auf natürlichem Wege fortpflanzen können, werde sich in den kommenden zehn Jahren verdoppeln. Dies prognostizieren britische Wissenschaftler. Eine Zunahme von Geschlechtskrankheiten und immer häufigeres Übergewicht gefährde die Fruchtbarkeit.

Die Ausmaße seien bedenklich, warnt Prof. Bill Ledger von der Universität Sheffield. Derzeit habe jedes siebte Paar Probleme mit dem Kinderkriegen. In zehn Jahren könnte es sogar schon jedes dritte sein, prophezeit der Experte. Auf der jüngst abgehaltenen europäischen Fruchbarkeits-Konferenz forderte der Mediziner deshalb, man solle Frauen Karriere-verträgliche Schwangerschaftspausen ermöglichen. Dies könne helfen, das Durchschnittsalter Erstgebärender zu senken und dadurch die Fruchtbarkeitschancen zu erhöhen.

Übergewicht und die steigende Anzahl von Geschlechtskrankheiten wirken sich laut Ledger negativ auf die Fruchtbarkeit aus. So habe sich die Anzahl der Chlamydien-Infektionen verdoppelt. Das sind von Bakterien verursachte Krankheiten mit Symptomen ähnlich denen von Gonorrhoe (Tripper), mit Harnröhrenentzündungen beim Mann und eitrigem Ausfluß bei der Frau. Chlamydien-Infektionen zählten heute zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Je nach Altersgruppe seien bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien infiziert. Auf Grund der möglichen Folgen und Komplikationen sollten diese Infektionen ernst genommen und behandelt werden.

Das Unfruchtbarkeitsproblem sei keines, das die Frauen bevorzugt betreffe, stellte Ledger fest. Bei Männern sei eine Abnahme der Qualität und Quantität des Samenguts zu beobachten. „Die jungen Leute von heute werden die Unfruchtbarkeitspatienten von morgen“, warnt der Experte.

Kasachstan und Rußland gründen eine gemeinsame Investitionsbank

EM - Beim Treffen der Staatschefs der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) Mitte Juni in Moskau haben die Präsidenten Rußlands und Kasachstans die Gründung einer gemeinsamen Investitionsbank mit Sitz in der ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty angekündigt. Wladimir Putin und Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew gaben bekannt, die gemeinsame Investitionsbank werde ein Stammkapital von 1,5 Milliarden US-Dollar und einen russischen Vorsitzenden haben, dessen Name noch nicht bekannt gegeben wurde. Wie der Pressedienst der kasachischen Regierung mitteilte, werde die Bank ihren Hauptsitz in Almaty haben und daneben ein Repräsentationsbüro in Sankt Petersburg unterhalten.

„Das Thema ist seit Jahren im Detail diskutiert worden“, erklärte der russische Präsident. „Mit diesem Schritt wollen wir die Finanzstruktur der EAWG aktivieren. Da wir in diesem Bereich bisher keine Fortschritte erzielen konnten, haben Rußland und Kasachstan sich nach Initiative des kasachischen Präsidenten auf die Gründung der gemeinsamen Investitionsbank geeinigt.“

Nasarbajew, der der EAWG in diesem Jahr vorsitzt, betonte zur Eröffnung der Plenarsitzung des Zwischenstaatlichen Rates der Gemeinschaft daran, daß die Entwicklung des Integrationsprozesses im Rahmen der EAWG weitergehe. „Wir wollen die Arbeit zur Schaffung eines freien Handelsgebietes ohne Ausnahmen und Einschränkungen fortsetzen,“ sagte er. „Wir werden auch fortfahren, die Zolltarife aufeinander abzustimmen“, fügte der kasachische Staatschef hinzu. Besondere Aufmerksamkeit werde dem Beitritt der Mitgliedsländer zur Welthandelsorganisation beigemessen.

Laut Nasarbajew ist der Warenumsatz zwischen den Mitgliedsländern der EAWG 2004 um 40 Prozent auf 28 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der EAWG-Vorsitzende verwies darauf, daß „die Zugehörigkeit zur EAWG dem Wirtschaftswachstum der Länder förderlich ist.“ So lag das BIP-Wachstum Kasachstans in den Jahren 2000 bis 2004 bei durchschnittlich 10,3 Prozent. Auch die Volkswirtschaften in Weißrußland (6,5 Prozent), Kirgistan (4,8 Prozent), Rußland (6,2 Prozent) und Tadschikistan (9,7 Prozent) konnten im selben Zeitraum ein starkes Wachstum verzeichnen.

Nasarbajew betonte, daß die gegründete russisch-kasachische Investitionsbank für alle Mitglieder der Gemeinschaft offen stehe. Der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft gehören Weißrußland , Kasachstan, Kirgisien, Rußland und Tadschikistan an. Armenien, Moldawien und die Ukraine haben einen Beobachterstatus. Die nächste Sitzung findet im Juni 2006 in Minsk statt.

Putin wirbt um Investoren

Rußlands Präsident versucht den Vertretern großer Konzerne aus Deutschland und den USA den Investitionsstandort Rußland erneut schmackhaft zu machen. Das Vorgehen gegen den Energiekonzern Yukos und seinen ehemaligen Chef Michail Chodorkowski hat viele ausländische Investoren verunsichert. Im Konstantin-Palast von St. Petersburg sprach Putin Ende Juni vor Vertretern der Firmen United Technologies, Citigroup, ConocoPhilips und anderer US-Unternehmen. Er stellte ihnen Steuervorteile für Investitionen und den Abbau bürokratischer Barrieren in Aussicht.

Wenige Tage später traf er sich im gleichen Palast mit Top-Managern deutscher Konzerne wie EADS, BASF, Metro, RWE, Eon Ruhrgas, Thyssen-Krupp, Siemens und Dresdner Bank. Präsident Putin versicherte den versammelten Industriemanagern, Rußland werde „höchst entschlossene Schritte“ unternehmen, um „wirklich komfortable Bedingungen“ für unternehmerische Aktivitäten zu schaffen. Dabei nannte er in erster Linie den Abbau von Vorschriften in der Wirtschaft, eine Optimierung der Anti-Monopolpolitik, verbesserte Garantien für Eigentümerrechte, sowie straffe Regeln für die Steuerorgane. Der Kremlchef stellte für 2010 erste Gasexporte durch die geplante Ostseepipeline in Aussicht. Pro Jahr sollen dadurch 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Westen fließen.

China genießt weltweit ein höheres Ansehen als die USA

EM - Nach einer Ende Juni in Washington vorgestellten Studie des unabhängigen US-Instituts Pew Research Center in 16 Ländern gaben neben den Amerikanern nur die Polen, Kanadier und Inder den USA den Vorzug vor China. In den meisten Ländern ist die Volksrepublik weit angesehener als die Vereinigten Staaten. In Deutschland zum Beispiel ist das Image der Chinesen mit 46 Prozent volle fünf Punkte besser als das der Amerikaner. Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Pew hat für die Umfrage 16.766 Interviews ausgewertet, die im Mai 2005 geführt wurden.

Grundsätzlich habe sich in den letzten Monaten das durch den Irakkrieg beschädigte Ansehen der Amerikaner leicht verbessert, sagte der Direktor des Instituts, Andrew Kohut. Das sei der Tsunami-Hilfe und den Friedensbemühungen im Nahen Osten zu verdanken. Die Werte blieben jedoch noch weit hinter denen der Jahre 2000 und 2001 zurück. Besonders kritisch seien die Deutschen. So hätten vor fünf Jahren noch 78 Prozent von ihnen positiv über die USA gedacht. Ein Jahr später seien es nur noch 61 Prozent gewesen. Dann sei der Wert weiter auf 45 und 38 Prozent gefallen und habe sich jetzt erst wieder auf 41 Prozent erholt. Einen schlechteren Wert ermittelten die Analytiker nur noch in moslemischen Ländern.

Ex-Außenministerin Madeleine Albright nannte die Zahlen alarmierend. Besonders erschreckend sei, daß die negativsten Umfragewerte aus Pakistan und der Türkei kämen, „zwei Schlüsselverbündeten, auf die wir nicht verzichten können“. Doch auch bei den europäischen Nato-Partnern seien die Ergebnisse fast durchgängig negativ. Die Werte zeigten, daß die USA mehr mit ihren Partnern zusammenarbeiten und Verantwortungen teilen müsse.

Deutschsprachiger Europastudiengang in Kaliningrad

EM – Das neu gegründete „Europainstitut Klaus Mehnert“ an der Staatlichen Technischen Universität in Kaliningrad/ Königsberg nimmt noch bis 15. Juli Bewerbungen für den postgradualen Masterstudiengang „Europastudien“ an. Das einjährige Aufbaustudium setzt sich aus sechs Fachrichtungen zusammen: Europapolitik, Europäisches Recht, Europäische Wirtschaft, Europäische Sozialpolitik, Europäische Kultur und Rußlands Beziehungen zu Europa, insbesondere zu Deutschland. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Mehr Informationen im Netz: www.europastudien-kaliningrad.de

Das „Europainstitut Klaus Mehnert“, das nach dem Mitbegründer der „Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde“ und langjährigen Chefredakteur der Zeitschrift „Osteuropa“ benannte wurde, will die Studentinnen und Studenten „mit dem Europagedanken im weiteren und mit der Europäischen Union im engeren Sinne vertraut machen.“

Indien und Europa wollen gemeinsam zum Mond

EM – Indien und Europa wollen bei der Erkundung des Erdtrabanten künftig zusammenarbeiten. Vertreter der indischen und der europäischen Raumfahrtorganisationen haben dazu am 27. Juni ein Abkommen unterzeichnet. Eine indische Sonde, die den Erdtrabanten ab 2007 oder 2008 umkreisen soll, wird der Übereinkunft zufolge mit europäischen Instrumenten bestückt. Die Rakete, mit der das Unternehmen ins All startet, soll ebenfalls von Indien bereitgestellt werden.

An Bord der Sonde werden sich auch Instrumente europäischer Forscher befinden - darunter eine britische Röntgenkamera, eine Infrarotkamera des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung und ein schwedisches Instrument zur Messung der Sonnenwind-Wirkung auf der Mondoberfläche. Die ermittelten Daten sollen allen Forschern der beteiligten Länder zur Verfügung stehen.

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