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In Gasprom-Land

Von EM Redaktion

E in Beitrag in der Tageszeitung DIE WELT: Der größte Erdgasproduzent der Welt hat bewaffnete militärische Kräfte und rechnet nicht in Rubel, sondern in internationaler Währung. Der Konzern verfügt über sein eigenes Gesundheitswesen und über ein eigenes Geldhaus, die Gasprom-Bank. Er betreibt mit der Gasprom-Avia eine eigene Fluglinie. Gasprom besitzt Schweinezuchten, Ziegeleien und Wasserwerke und baut sich in St. Petersburg einen Wolkenkratzer, der wie das Wahrzeichen eines souveränen Landes aussieht.

Gasprom ist ein eigenes Land! – So jedenfalls beschreiben die jungen russischen Autoren Waleri Panjuschkin und Michail Sygar in lockerer ironischer Schreibe den Konzern, bei dem ein ehemaliger deutscher Kanzler angestellt ist. Der Chef des Kremls dagegen spielt in ihrer süffisanten  Betrachtungsweise eine andere Rolle: „Für das Land Gasprom hat Präsident Putin keine Bedeutung. Er ist höchstens das Oberhaupt eines Nachbarstaates“.

Bei aller Ironie – Russen beherrschen eine ganz bestimmte Spielart davon – erfährt der Leser sehr viel über dieses Reich, aus dem der nächste Präsident Russlands kommt: Dmitri Medwedjew. Panjuschkin und Sygar berichtetn von glücklichen Arbeitern, von alkoholfreien Gasprom-Zonen und von eigenen Köchinnen….

Den Beitrag finden Sie hier: http://appl.welt.de/media/download/6743be9c77a8def86ed2ee6acdb6499f/2008-01-11_DWBE-HP_9.pdf

(Sollten technische Schwierigkeiten auftreten: www.diewelt.de  – Suche „Im Gazprom-Land“, erweiterte Suche – vom 11.01.2008 bis 11.01.2008  – E-Paper-Archiv (links unten)  – Januar 2008 – Datum 11. auswählen – Seitenauswahl unten:  „Forum“ – auf Seite 9 scrollen, anklicken.)

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