Fünf Millionen junge Europäer suchen Arbeit. Vielen von ihnen fehlen jedoch das Wissen, die Qualifikationen und Erfahrungen, die sie heute auf dem Arbeitsmarkt brauchen. Die neue Leitinitiative „Jugend in Bewegung“ der Europäischen Kommission soll betroffenen jungen Menschen helfen, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben oder auch Erfahrungen zu sammeln, die sie für ihre erste Arbeitsstelle benötigen.
Unter anderem plant die Kommission, gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank, ein Studiendarlehen für einen Aufenthalt im Ausland einzuführen. Außerdem möchte sie die Mitgliedstaaten überzeugen, eine Jugendgarantie einzuführen. Diese soll gewährleisten, dass alle jungen Menschen eine Arbeitsstelle, einen Ausbildungsplatz oder eine Praktikumsstelle erhalten.
Immer wieder belegen Studien, wie wichtig Arbeitgebern die durch Studien- und Arbeitsaufenthalte im Ausland erworbenen Erfahrungen sind. Die Kommission verfügt bereits über eine langjährige Erfahrung bei der Förderung der Mobilität durch die Stipendienprogramme Erasmus, Leonardo da Vinci, Grundtvig und Marie Curie.
„Mobilität hilft jungen Menschen, sich Kompetenzen anzueignen, die sie ihr Leben lang brauchen werden – und das gilt für Mobilität im Rahmen einer Berufsausbildung genauso wie eines Studiums“, sagte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend. „Sie lernen so, mit anderen zusammenzuarbeiten, Ideen auszutauschen und sich in neuen Kulturen zurechtzufinden, und dies kommt ihnen nicht nur persönlich zugute, sondern erhöht auch ihre Beschäftigungschancen.“ Das Programm „Jugend in Bewegung“ ist Teil der Strategie „Europa 2020“ und umfasst unter anderem folgende Projekte:
Umfassende Informationen zum Programm findet man auf der Seite:
http://europa.eu/youthonthemove/index_de.htm
Quelle: EU-Nachrichten
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