Russen sterben schnellerRUSSLAND

Russen sterben schneller

Demographische Sorgen im größten Land der Welt. Russland, das gerne wieder eine Großmachtrolle spielen würde, hat nach jüngsten Zählungen einen dramatischen Verlust an Menschen aufzuweisen. Während sich die Bevölkerung der USA seit Kriegsende auf 300 Millionen verdoppelt hat und weiter wächst, schrumpfen die Bevölkerungszahlen von Wladiwostok bis St. Petersburg Jahr für Jahr. Die Gründe dafür liegen vor allem in der ungesunden Lebensweise der Russen.

Von Wolf Oschlies

D er Stschotschik naselenija (Bevölkerungszähler) der russischen Wochenzeitung Demoskop tickt unbarmherzig: Am 21. November 2006, genau um 11 Uhr und 6 Minuten, wies er für Russland eine Bevölkerung von 142.208.412 Menschen aus. Seit Tagesbeginn um 0 Uhr waren 1.865 Geburten und 2.803 Todesfälle registriert worden, also ein demographisches Minus von knapp 1.000 Menschen. Bis Tagesende würde sich dieses Minus auf 2.500 erhöhen und damit  mehr als verdoppeln. In der demographischen Jahresbilanz werden damit erneut über 700.000 Russen fehlen.

Bis 2050 wird Russland, so die pessimistisch-realistische Prognose von Igor Gundarov, Chef eines Staatsinstituts für medizinische Prophylaxe, noch eine Gesamtbevölkerung von etwas über 90 Millionen aufweisen. Der russische Bevölkerungsschwund kommt immer mehr ins Galoppieren, woran auch die noch beträchtlichen Migrationsgewinne, d.h. die Rückkehr von Russen aus ehemaligen Sowjetrepubliken, die seit 15 Jahren souveräne Staaten sind, nichts ändert.

Eine Endzeitstimmung kommt in Russland auf, die in Ausmaßen und Ursachen mit geradezu selbstquälerischer Offenheit diskutiert wird. Und das ist aufregend neu, denn zu Sowjetzeiten folgten Volkszählungen Churchills Devise: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast! Sieben Mal hat es in der Sowjetunion einen Zensus gegeben, aber ein tiefenscharfes Porträt der Sowjetgesellschaft, das sich politisch und ökonomisch verwenden ließ, erbrachte kein einziger. Konnte auch keiner erbringen, da das Moskauer Statistische Zentralamt mit „regionalen Lügenkoeffizienten“ arbeiten musste, um wenigstens einige Klarheit in die Flut verlogener und verfälschter Daten zu kriegen. So berichtete es Oskar Morgenstern in seinem klassischen Werk über Wirtschaftsstatistik, und erst neueste russische Darstellungen bestätigen, wie recht er hatte. Die Gesamtzahl der Russen bei sowjetischen Volkszählungen wies „Sprünge“ auf, die kaum verständlich oder erklärbar sind – weil kommunistische Funktionäre statistische „Kosmetik“ betrieben.

Russenzählungen mit Mängeln

Die erste Volkszählung fand 1920 statt, mitten im Chaos von „Kriegskommunismus“ und Bürgerkrieg; sie erfasste nur 72 Prozent der Bevölkerung, 30 Zähler kamen ums Leben, das Gros der Ergebnisse „ging verloren“. 1926 wollte man es besser machen und wählte die Familie als Volkszählungs-Grundeinheit. Das war schon deshalb verfehlt, weil Familie, Ehe, Treue etc. im ideologischen Verruf standen. Sie waren dorthin verbannt von linksradikalen Megären wie Aleksandra Kollontaj (1872-1952). Für sie war „Liebe nur die Stillung eines physischen Bedürfnisses wie das Trinken eines Glases Wasser, wenn man Durst hat“. So wurde auch aus dem Versuch von 1926 nichts Rechtes.

Bei einem weiteren Versuch im Jahre 1937 scheiterten die Volkszähler erneut. Zwar hatten sie brav die erste Zählkarte an „Stalin, Josif, 59 Jahre, Moskau, Berufsrevolutionär“ ausgestellt, aber gerade der empfand ihre Resultate als „lückenhaft“ und verbot jede Veröffentlichung – hatten sie doch die demographischen Millionenverluste der Hungerjahre 1932-1934 dokumentiert, die Stalins Zwangskollektivierung der Bauernschaft verursachte. Auch war aus dem Zensus ersichtlich, dass die Mehrheit der Menschen treu zur Russisch-Orthodoxen Kirche hielt und vom „sozialistischen Atheismus“ nichts wissen wollte.

1939 waren solche „Fehler“ durch neugestaltete Volkszählungsbögen unterbunden, und das Ergebnis von 170,5 Millionen Sowjetbürgern wurde als „historisch“ bewertet. Unsinn war es dennoch: Stalins „großer Terror“ war gerade zu Ende gegangen, und der hatte nach den Berechnungen des Stalin-Biographen Boris Suvarin direkte und indirekte Populationseinbußen von „mehr als 100 Millionen Seelen“ verschuldet.

Danach war 20 Jahre Volkszählungspause: Der nächste Zensus folgte 1959, als die Führung sicher sein konnte, dass die Menschen die enormen und vielfach selbstverschuldeten Menschenverluste des Zweiten Weltkriegs vergessen hatten. Aber das Ergebnis war dennoch erschreckend: Nur 117,2 Millionen Sowjetbürger wurden statistisch erfasst, über 53 Millionen weniger als (angeblich) 1939!

Die nachfolgenden Zählungen waren von zweifelhafter Glaubwürdigkeit, da sie einfach zu viele Albernheiten enthielten – etwa 1970 Menschen aufführten wie Scheral Mislimov, angeblich geboren 1805 und folglich zum Zeitpunkt der Zählung 165 Jahre jung. 129,9 Millionen wurden 1970, 137,4 Millionen 1979 gezählt. 1989 kam dann die letzte sowjetische Volkszählung, die 147 Millionen auswies – sofern die klassischen Fehlerquellen ausgemerzt waren: Hauswarte, die infolge Trunkenheit falsche Angaben machten, analphabetische Bäuerinnen, die Zahl und Namen ihrer Kinder nicht wussten, bissige Hunde, die die Zähler nicht in Haus und Hof ließen etc.

2002: Moment der demographischen Wahrheit?

Am 9. Oktober 2002 wurde erstmals in der Russischen Föderation, dem größten Trümmerstück der zerbrochenen Sowjetunion, das Volk gezählt. Die Zählung ergab 145,2 Millionen Menschen, also ein deutlicher Rückgang gegenüber 1989. Ob er wirklich so gering ausfiel – 1,8 Millionen minus binnen 13 Jahren -, darf bezweifelt werden, wenn man andere Trends, vom Zensus 2002 ebenfalls ausgewiesen, heranzieht: Die Urbanisierung geht zurück – 1989 noch 108 Millionen Stadtbevölkerung, 2002 abgesunken auf 106,4 Millionen -, was angesichts nahezu stagnierender Landbevölkerung (39 zu 38,8 Millionen) auf eine Erhöhung der Sterblichkeit deutet.

Hinzu kommt, dass fast ein Drittel aller rund 96 Millionen Städter in 13 Metropolen zusammengedrängt ist: Moskau, Sankt Petersburg, Novosibirsk, Nishny Novogorod, Ekaterinburg, Samara, Omsk, Kazan, Tscheljabinsk, Rostov am Don, Ufa, Volgograd und Perm. Von diesen weisen nur fünf ein spürbares Wachstum auf – Moskau, Kazan, Rostov am Don, Novosibirsk und Volgograd -, was auf viele Phänomene verweisen kann (Ausdünnung anderer Zentren, Slumbildung in den Großstädten etc.), aber kaum auf solche, die demographisches Wachstum nach sich zögen.

In dieselbe Richtung verweisen das „Altern“ der russischen Gesellschaft und der wachsende Frauenüberschuss. Der Altersdurchschnitt lag 2002 bei 37,1 Jahren und damit 4,3 Jahre über dem Level von 1989. Statistisch gesehen, werden die Russen nicht „älter“, weil sie länger leben, sondern weil Kinder und Jugendliche in den Jahren 1989 – 2002 um 27 Prozent oder 9,7 Millionen Menschen abnahmen, wobei der Rückgang der Altersgruppe bis 10 Jahre mit 43 Prozent „besonders einschneidend“ ausfiel. Das Ergebnis all dessen ist die zu Beginn erwähnte Bevölkerungszahl von nur noch 142 Millionen im November 2006, binnen vier Jahren eine Verminderung um über drei Millionen.

Russische Schuljugend: Ungenügend im Fach „Gesundheit“

Derzeit leben in Russland gut 27 Millionen Kinder und Jugendliche im Schulalter von 5 bis 19 Jahren. Das sind über vier Millionen weniger als im Volkszählungsjahr 2002, weil es „heute in Russland keinen einzigen gesunden Schüler gibt“. So wörtlich der Mitte November 2006 publizierte Bericht der Russischen Akademie medizinischer Wissenschaften (RAMN), der die Symptome aufzählt: Vor allem grassieren Haltungsschäden wie Rückgratverkrümmung und Muskelatrophie, außerdem Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und schließlich Sehschäden: Mussten eingangs der 1990er Jahre nur 15 Prozent aller Kinder Brillen tragen, so sind es heute 40 Prozent.

Als „Hauptfeind der Kindergesundheit“ hat die RAMN die Schulkantinen ausgemacht: unqualifiziertes Personal, unzureichende technische Ausstattung, besonders bei Kühlaggregaten, schlechtes Essen, das meist nicht für alle Schüler reicht. Die bekommen statt der Mahlzeit etwas Zehrgeld, dessen Verwendung die Akademie nennt: „Ohne Limo, Chips und Schokocracker kann sich ein moderner Schüler sein Leben nicht vorstellen, aber gerade solche Nahrung ist die Hauptursache von Magenerkrankungen“. Nach Ansicht von Igor Kon, RAMN-Experte für Schülerspeisung, sind „Magen- und Darmerkrankungen leider die Norm bei fast allen Heranwachsenden.“

Hinzu kommt die gnadenlose nagruzka russischer Kinder, ihre Überlastung mit Schulstunden und Hausaufgaben, die zusammen fast den ganzen Tag ausfüllen. Weitere Unzulänglichkeiten kommen hinzu: Russische Schulwochen zählen noch sechs Tage, das Mobiliar der Klassen ist für das Wachstum der Kinder völlig ungeeignet, der Sportunterricht bietet keine Abhilfe, da er von Schulbehörden, Lehrern, Eltern und Schülern bloß als lästige Pflicht gesehen wird.

Außerschulischer Sport ist praktisch nicht vorgesehen, schon gar nicht im Herbst und Winter. Die geplanten dnevniki zdorovja, Gesundheitstagebücher, werden wohl nicht eingeführt oder werden nichts bewirken, da die Kinder die schlechten Ess- und Lebensgewohnheiten der Erwachsenen und deren Gleichgültigkeit gegenüber allen Lebensumständen übernehmen: Man stopft sich mit Brot, Kartoffeln und Wurst voll und weiß nicht, dass solche Gewohnheiten zu gravierenden Mangelerscheinungen an Vitaminen, Mineralien und anderen Elementen führen.

Dagegen läutete die Akademie schon im Oktober 2005 auf einem Kongress die Alarmglocken: 60 Prozent aller Frauen und 50 Prozent aller Männer über 30 Jahren weisen das auf, was höfliche Blätter Übergewicht nennen, andere drastisch beim Namen nennen: Verfettung. Zu viele Pfunde lassen das allgemeine Gesundheitsniveau sinken: „Herz- und Gefäßerkrankungen, Diabetes 2 und viele ähnliche Leiden sind zum Risikofaktor Nummer eins geworden“. Umgekehrt klagte die Russische Armee vor einigen Monaten, dass 30 Prozent der Wehrpflichtigen an Untergewicht leiden, also ca. 100.000 junge Männer.

Russen-Killer Wodka

1974 erregte ich in einer Leningrader Buchhandlung die stürmische Heiterkeit einiger Soldaten, als ich ein großes Plakat kaufte, das später zwei Jahrzehnte lang meine Bürowand zierte. Im Hintergrund ist ein volltrunkener Mann mit Wodka-Pulle zu erkennen, im Vordergrund ein weinendes Kind, das sagt: „So einen Papa will ich nicht!“ Ein ausdrucksstarkes Plakat gegen Alkoholmissbrauch, aber doch ein rührend hilfloser Versuch, gegen die in Russland seit über 1.000 Jahren endemische Trunksucht anzugehen.

Russen saufen! Und zwar hochprozentigen Wodka, „der alljährlich Folgen hat wie ein mittlerer Krieg“. So klagten schon vor 20 Jahren russische Sachkenner, als Michail Gorbatschow sich mit einem „trockenen Gesetz“ in seinem Amt als Parteichef einführte – und nur erreichte, dass die Schwarzbrennerei ins Uferlose stieg und mit ihr die Todesfälle durch Methylalkohol und andere Vergiftungen.

Das traditionelle Problem ist, dass der Staat Hauptproduzent von Wodka und Hauptverdiener an seinem Verkauf ist und nur zu leicht vergisst, dass er den größten Teil des Verdienstes wieder ausgeben muss – für die Heilung von Erkrankungen, die von übermäßigem Wodka-Konsum verursacht werden.

„Die errechneten Todesfälle, die mit Alkohol in Verbindung stehen, ergeben in Russland so ungeheuer große Zahlen, dass man in Zweifel gerät: Ist das überhaupt zu glauben?“ – schrieb Aleksandr Nemcov in seinem wissenschaftlich nüchternen und eben darum erschütternden Report „Unter der Herrschaft der grünen Schlange“, den der (aller Ehren werte) Demoskop Anfang November 2006 veröffentlichte. „Grüne Schlange“ ist das klassische russische Synonym für Wodka, der in Russland in unvorstellbaren Mengen konsumiert wird: 1998 fielen statistisch gute 12 Liter reiner Alkohol pro Kopf und Jahr an, 2002 waren es bereits über 15 Liter. Die Tendenz ist weiter steigend, mit ihr auch die Promille-bedingte Sterblichkeit – die seit Jahren über der finnischen liegt, die dank eines Konsums von 8,5 – 10,2 Liter reinen Alkohols pro Kopf und Jahr die zweithöchste in Europa ist.

Die mit Abstand höchste ist die russische, obwohl niemand genau sagen kann, wie hoch sie exakt ist. Bereits eindeutige Todesfälle werden durch unqualifiziertes Personal falsch registriert („Vergiftung“), ganz zu schweigen von sekundären Folgen: Verkehrsunfälle, Morde, Selbstmorde, Verbrennungen, Tod durch Ertrinken etc. sind zu rund 60 Prozent mit Alkoholmissbrauch ursächlich verbunden. Das alles summiert sich zu unvorstellbaren Resultaten, die Aleksandr Nemcov gnadenlos nennt: „In Russland sind die durch Alkohol bedingten Menschenverluste sehr hoch: Zwischen 7 und 26 Prozent aller Todesfälle stehen mit dem Alkohol in Verbindung. Aber das ist nur ein Teil der Verluste. Rechnet man die indirekten Verluste mit ein, dann wird die Rate weit höher, nämlich rund 30 Prozent bei Männern und über 15 Prozent bei Frauen. Das heißt, dass in Russland des Alkohols wegen fast ein Drittel der Männer und ein Siebentel der Frauen um Jahre vor Ablauf ihrer natürlichen Lebensspanne im Grab enden“.

Und die Zukunft verheißt nur Verschlimmerungen, hat Nemcov akribisch dokumentiert: Im europäischen Teil Russlands hat er von Süd nach Nord 12 „Gürtel“ ausgemacht, in denen die vom Alkohol verursachten Todesraten ansteigen – von 7 Prozent in Dagestan bis zu 15 Prozent im nördlichen Komi. In ganz Russland sind es 9 „Gürtel“, die eine West-Ost-Steigerung der Todesraten markieren – bis zu 26 Prozent in Tschukotka, der Autonomen Region im äußersten Nordosten gegenüber Alaska. Dazwischen liegen noch einige sibirische Gebiete, in denen vor allem die vom Wodka initiierten Selbsttötungen grassieren.

Russische Tötungsrate 3,6 mal höher als in Westeuropa

Erst seit 1956 gibt es in Russland eine Todesursachen-Statistik und ebenso lange währt die Verkürzung der durchschnittlichen Lebenserwartung der Russen. So besagen es Reports des Zentrums für Demographie und Human-Ökologie der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAN). Russe zu sein, war wohl nie leicht, aber gegenwärtig ist es lebensgefährlich, denn „die Wahrscheinlichkeit, infolge eines Unglücks oder durch Gewalt umzukommen, ist in Russland 3,6 mal höher als im Westen“, sagt das Zentrum und beweist es mit schier brutalen Zahlen. Die durchschnittliche Lebenserwartung russischer Männer war bereits 2004 auf 58,8 Jahre, die der Frauen auf 72,1 Jahre gefallen, was bei Männern 16,3 Jahre, bei Frauen 8,9 Jahre weniger Lebenserwartung als bei Menschen „im Westen“ ausmachte.

Je jünger jemand in Russland ist, desto größer sein Risiko, an „äußeren Ursachen“ zu sterben. In gewisser Weise gilt das auch für westliche Jugendliche, bei denen Verkehrsunfälle und Selbsttötungen die häufigsten Todesursachen sind. Für Russland errechnete das RAN-Zentrum, dass das Gros der männlichen Todesfälle infolge dieser „äußeren Ursachen“ – Unglücksfälle, Vergiftungen, tödliche Verletzungen - erfolgte, die die Betroffenen bei einem Durchschnittsalter von 42,2 Jahren ereilten, d.h. 13,5 Jahre früher „als im Westen“. Das ist ein statistischer Mittelwert, in dem die hohe und wachsende Sterblichkeit immer jüngerer Menschen „versteckt“ ist. Dieser Umstand wird offiziell nicht zur Kenntnis genommen, aber der doppelte Populationsverlust – Getötete plus fehlende Eltern für kommende Generationen – wird für die letzten 40 Jahre auf 17,1 Millionen Menschen geschätzt.

Hinzu kommt, dass Russland seit zehn Jahren die niedrigsten Geburtenraten seiner gesamten Nachkriegsgeschichte aufweist, wobei prozentual „die Säuglingssterblichkeit das Niveau westeuropäischer Länder um ein Mehrfaches übersteigt“. In absoluten Zahlen ist sie natürlich zurückgegangen, weil einfach weniger Kinder geboren werden. Aber prozentual steht sie wieder bei den hohen Raten der frühen 1980er Jahre, nämlich 13,3‰ (2002) bzw. 12,4‰ (2003) – mit deutlichem Anstieg in Ballungszentren: Pskov 16,4 und 15,8, Wolgograd 14,6 und 13,4, Kaliningrad 15,1 und 16,0 etc. und ethnischen Randgebieten (Autonomes Gebiet der Nenezen 18,6 und 18,2. Zum Vergleich: Deutschland wies 1999 eine Rate von 4,4‰ auf, bei der die höhere Sterblichkeitsrate bei Ausländern bereits mitgerechnet war.

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Lesen Sie dazu auch EM 11-05 „Russen sind zu dick“ und EM 08-06 „Große Rückrufaktion durch Präsident Wladimir Putin“.

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