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OFFENER BRIEF II
In Sachen Goran Jurišic, „Professor“ aus Kroatien
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Dr. Malte Olschewski schrieb:
IN SACHEN GORAN JURIŠIC, „PROFESSOR“ AUS KROATIEN

Eine Rezension über das Buch: Dr. Florian Rulitz, Die Tragödie von Bleiburg und Viktring Partisanengewalt in Kärnten am Beispiel der antikommunistischen Flüchtlinge im Mai 1945


Die Massaker von Bleiburg– beginnende Massentötungen auf österreichischem Staatsgebiet sowie kroatische und slowenische Flüchtlingsgebeine in Südkärntens Gräbern– Ein Buch über die Mordorgie der Partisanen im Mai 1945 unter den Karawanken.

Die schon verblasste Schrift eines Pfarrers im Gemeindebuch, schriftliche Befehle, Kriegstagebücher, das Brieflein der Tante, ein amtliches Umbettungsprotokoll, der mühsam getippte Bericht eines Gendarmeriepostens, Grabinschriften, Zeitungsartikel von damals und auch, aber nicht nur: Berichte von Überlebenden und Augenzeugen. Sowie militärische Berichte aus den Archiven Großbritanniens, Deutschlands, Österreichs, Sloweniens und aus Kroatien. Der Kärntner Historiker Florian Rulitz hat in seinem soeben erschienenen Buch: „Die Tragödie von Bleiburg und Viktring: Partisanengewalt in Kärnten“ (Hermagoras, Klagenfurt) auf die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Quellen verwiesen, die er in langjähriger Suche gesammelt und bewertet hat. Erzählende Berichte von Überlebenden oder Augenzeugen haben dabei einen zumindest gleichwertigen Rang wie Sachbeweise.

Der Süden des heutigen Bundeslandes Kärnten war nach der Kapitulation am 8.5.1945 eine Hölle. Mit Ende des Krieges bahnten sich Ströme bewaffneter Einheiten und ziviler Flüchtlinge aus Slowenien und Kroatien ihren Weg nach Kärnten. Gleichzeitig wurde das Land von britischen Truppen besetzt.

In einem bis heute rätselhaften Zusammenspiel haben die Briten die kroatischen und slowenischen Flüchtlinge an Titos Truppen ausgeliefert, was in den meisten Fällen Tod und Hinrichtung bedeutete. Etwa 500 000 militärische Verbände und Zivilisten wurden auf dem Feld von Bleiburg festgehalten, von den Partisanen beschossen, von Briten entwaffnet und dann Titos Truppen übergeben. Rätselhaft und auch von Rulitz nicht aufgeklärt ist die Zustimmung des kroatischen Kommandanten Herencic, seine kampfstarken Truppen von einer Handvoll Briten entwaffnen zu lassen. Hätte er Frauen und Kinder vorgeschickt und dann die Kampfelite der =Schwarzen Legion= nachrücken lassen, wäre wohl der Durchbruch nach Westen gelungen, zumal die Briten unter Oberst Scott nur mit ein paar Panzern und Mannschaften den Weg versperrten.

Der Partisanenführer Milan Basta hatte den langen Anmarsch der Kroaten aus Zagreb nicht aufhalten können. Bei jedem Durchzugsgefecht blieb die Ustascha- und Heimwehrarmee siegreich. Nun aber drohte er in Sicht der vorerst noch verbündeten Briten bei Verhandlungen im Bleiburger Schloss mit sofortigem Angriff seiner das Feld umringenden Truppen, doch hatten die Kroaten bisher jedes Durchzugsgefecht für sich entschieden. Was also wurde Herencic im Schloss von Bleiburg für die Entwaffnung seiner Truppen versprochen? Man weiß es nicht. Mit dem Befehl zur Entwaffnung brach die Hölle los. Basta ließ aus den Wäldern das Feuer eröffnen. Kroaten wurden von den serbischen Partisanen massakriert begingen aber auch Selbstmord. Die Briten sahen dem Massaker zu. Die Massaker begannen in Österreich und endeten auf heute slowenischem und kroatischem Staatsgebiet. Bereits in der slowenischen Koroska kam es zu summarischen Hinrichtungen.

Ähnliches geschah auf dem Feld von Viktring, auf das sich überwiegend slowenische, prodeutsche Heimwehrsoldaten sowie serbische wie auch russische Tschetniks unterschiedlicher Couleurs und Zivilisten sowie einige kroatische Ustascha und Domobranen geflüchtet hatten. Die Täuschung hier ist in einem britischen Armeedokument festgehalten: „Nichts vom Ziel erzählen….“ Den Slowenen wurde erklärt, sie würden mit Zügen nach Italien evakuiert werden. Doch die Züge gingen durch den Karawankentunnel in die Hände von Titos Geheimdienst OZNA. Das heutige Slowenien wurde zu einer Tötungsstätte. Mehr als sechshundert Massengräber wie etwa bei Thesen (Tezno), Schlimme Grube (Huda Jama), Liescha (Lese) oder im Gottscheer Wald (Kocevski Rog) sind bekannt. Nächtelang hallten damals die Schüsse der Exekutoren durch den Wald. Insgesamt vermutet man rund 100 000 Opfer alleine auf slowenischem Staatsgebiet. Darunter waren auch Kärntner Zivilisten, die nach dem 8.5. 1945 oft unter den Augen der Briten verschleppt und dann getötet worden sind.

Bisher ist man in Österreich im Zusammenhang mit der Partisanenbesatzungszeit im Mai von rund insgesamt 130 getöteten österreichischen Zivilisten ausgegangen, von denen der Größte Teil in der slowenischen Koroska im Mießtal in Massengräbern verscharrt liegt. Dr. Rulitz hat zwischen dem 8. Mai 1945 und dem Tag des Abzugs der Jugoslawischen Partisanen alleine in den Pfarr- und Gendarmerie- Quellen weit über 350 tote antikommunistische Flüchtlinge ausfindig gemacht, die in Österreich begraben wurden. Die Tötungen auf österreichischem Territorium sind aber um einiges höher. Quellen sprechen von über 1000 getöteten Flüchtlingen um Bleiburg und Südkärntens. Am Bleiburger Feld und im gesamten Bezirk Völkermarkt, spielten sich fürchterliche Massaker bei der Gefangennahme der Kroaten statt. Der größte Teil der Toten wurde nicht in Österreich zurück gelassen sondern nach Jugoslawien gebracht und in Massengräbern an der Grenze (Liescha, Poljana, Unterdrauburg und in Zancani bei Windischgrätz) verscharrt. Es befinden sich noch Massengrabstätten im Sumpfgelände am Bleiburger Feld. Der Zeitzeuge Neubersch aus Bleiburg hat im Mai 1945 persönlich gesehen, dass dort von Partisanen rund 10 Menschen erschossen und anschließend begraben wurden. Mehr als hunderte von menschlichen Leichen wurden laut Neubersch mit LKW‘s Richtung Jugoslawien abtransportiert. Nur rund 50 Leichen von kroatischen Ustaschen wurden auf den Militärfriedhof St. Veit an der Glan gebracht.

Etliche Knochenfunde bei Bahnsanierungsmaßnahmen in den 60 und 70er Jahren an der Staatsgrenze bei Grablach (Bleiburger Feld) wurden nicht gemeldet. Knochenfunde werden auch von Militaria Sammlern bestätigt. Ein ÖBB- Bahnbeamter mit dem originalen Wortlaut: „Ich habe 1967 für die ÖBB an der Staatsgrenze Zaunsäulen versetzt! Ich habe Menschenknochen und Kieferreste mit Zähnen dabei freigelegt! Die rechte Szene ist geil auf solche Dinge, das gibt mir sehr zu denken!“ Um das Bleiburger Feld im Wald befinden sich noch verstreut in den Wäldern zahlreiche Einzelgräber.

Es haben mindestens tausend Mann der OZNA und KNOJ den Finger am Abzug gehabt, von denen einige noch leben. Boris Kidric und Edvard Kardelj waren Titos politische Marionetten in Slowenien. Kosta Nadj war Kommandant der 3. Partisanenarmee, in deren Bereich die Tötungen fielen. Simo Dubajic ein Massenmörder von Flüchtlingen in Slowenien und Kärnten. Titos Geheimdienstchef für Slowenien war Ivan Macek. Unter ihm diente der oberste Exekutor für Kärnten, Mitja Ribicic, der es später zum gesamtjugoslawischen Regierungschef brachte. Es wurde nach 1991 zwar Anklage erhoben, doch kam es nie zu einer Verurteilung. Milan Basta war der Kommandant und Politkommissar der Serbischen 51. Partisanen Divison rund um das Bleiburger Feld. Seine Division hatte sich vor allem aus umgeschulten monarchistischen Tschetniks zusammengesetzt. Hoch geehrt hat er später Bücher über den Krieg geschrieben. Ferdo Flaimisch wurde als Exekutor von Liescha identifiziert.

Rulitz nennt die Verantwortlichen auf britischer Seite: Den Sondergesandten Harold McMillan, den Stabschef der britischen Armee Toby Low und Charles Keightley, den Kommandanten der britischen Truppen in Kärnten. Rulitz erklärt die indirekte Täterschaft der Briten mit einem „Kuhhandel“. Titos Truppen würden sich mit 21.5.1945 aus Kärnten zurückziehen, wenn sie vorher die Kroaten und Slowenen ausgeliefert bekämen. Hier aber scheint, wenn auch nicht belegbar, mehr im Spiel gewesen zu sein. Zunächst ist der britische Oberbefehlshaber in Caserta, Marschall Alexander, bei diesem grausamen Spiel umgangen worden. Mac Millan war heimlich nach Klagenfurt geflogen, um mit Toby Low die Auslieferung zu beschließen. Low hat, um die entsprechenden Befehle zu erhalten, nicht nur Alexander, sondern auch die in Caserta mitbestimmenden Amerikaner umgangen. Nikolai Tolstoj vermutet in seinen Büchern „The Minister and the Massacre“ und „Die Klagenfurter Verschwörung“ einen höheren, bis nach Moskau reichenden Kausalzusammenhang. Auffällig auch, dass Toby Low sofort danach Kärnten verließ, um später als Lord Aldington Mitglied des Oberhauses zu werden. Es dauerte nicht lange, und Harold McMillan wurde britischer Premier.

Florian Rulitz hat mit einigen Legenden aufgeräumt. Die in der Partisanenliteratur gefeierten Kesselschlachten zum Endsieg gegen die so genannten „einheimischen Verräter“ in Kärnten und Slowenien waren im besten Fall Durchzugsfechte retirierender Truppen gewesen. Der Autor hat die Karawanken abgesucht, um bisher unbekannte oder falsche Gräber zu entdecken. In etlichen Fällen handelt sich unter den Opfern um ermordete Frauen und Kinder. Man hat damals oft ermordete oder gefallene, kroatische Flüchtlinge nackt ausgezogen und als Partisanen bestattet. Man wollte die im Endkampf eher geringen Verluste der Partisanen für den Mythos der Kesselschlachten etwas aufbessern. Es lagen ja damals genug Leichen in der Gegend „verstreut“ herum.

Unter vielen Gräbern, aber auch auf den Militärfriedhöfen Völkermarkt und St. Veit an der Glan liegen daher nicht jene, die auf den Schildern genannt werden. Es boten sich deshalb die unzähligen von Partisanen getöteten Flüchtlinge, die in Südkärnten in Feldgräbern verstreut bzw. auf Friedhöfen begraben lagen, als willkommene Opferinstrumentalisierung an. Die Flüchtlinge wurden für die beiden in Südösterreich vorherrschenden Erinnerungskulturen und deren politische Intentionen missbraucht. Etliche der Getöteten Flüchtlinge wurden von Heimatverbänden einfach als Deutsche Kriegstote zusammengefasst. Dass in Südkärnten Flüchtlinge unter Partisanendenkmälern liegen, ist kein Einzelfall. Die Partisanen hatten oft ermordete kroatische oder slowenische Flüchtlinge nackt ausgezogen und als Partisanen bestattet. Man wollte die im Endkampf eher geringen Verluste der Partisanen für den Mythos der Kesselschlachten etwas aufbessern. Am Ferlacher Massengrab der Partisanen und am Friedhof St. Johann und St. Margareten im Rosental liegen Flüchtlinge unter Monumenten von Partisanen begraben.

Etliche Morde der Partisanen im Raum „Völkermakt/Bleiburg“ führen tief in die Abgründe des Balkans. Die Verstümmelungen an den Leichen weisen auf jugoslawische Partisanen hin, die aus den bosnisch-serbischen Bergen kamen. Diese Rachemaßnahmen manifestierten sich in den Jahrhunderten osmanischer Herrschaft auf dem Balkan im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung und hinterließen ihre Spuren. Ich beschreib in meinen Büchern „Der serbische Mythos“ und „Die geheime Geschichte der Kriege in Jugoslawien“ mehrere Fälle dieser Tötungsarten von den Türkenkriegen bis zum Zerfall Jugoslawiens. Die Leichen in Bezirk Völkermarkt (Eberndorf) wiesen entsetzliche Verstümmelungen auf: die Augen ausgestochen, die Geschlechtsteile abgeschnitten. Am Bleiburger Feld wurde einem Ustascha- Soldaten die Haut von Leib gezogen.

Über ein zweites Massengrab in Eberndorf nahe der Stadtgemeinde Bleiburg existiert ein ähnlicher Bericht: Hier besaßen Toten keine Fingernägel mehr. Man hatte sie ihnen einzeln ausgerissen! Dieses Verfahren wurde in den verzweifelten Kämpfen der Balkanvölker gegen die Türken oftmals angewendet und hieß der Janitscharenhandschuh. Die Janitscharen steckten die Hände ihrer Gefangenen in siedendes Wasser und rissen ihnen dann die Fingernägel ab. Im Raum Volkermarkt/Bleiburg um den 15. Mai 1945 hielten sich 51. Vojvodina Division unter Milan Basta und die 17. Bosnische Division der 3. jugoslawischen Armee auf, die Verbrechen sind eindeutig auf serbische Partisanen und kroatische Opfer zurück zu führen. Hier ist es völlig auszuschließen, dass es sich um slowenische Parteigänger handelt. Diese waren mitteleuropäisch zivilisiert und haben vor allem Erschießungen und Strangulierungen bevorzugt. In ihrer Brutalität standen aber kroatische Partisanenverbände um nichts nach, wie es die Mordübergriffe der 11. Dalmatinischen Brigade beweisen.

Rulitz lässt mehrmals Pfarrherren bei Gräberöffnung und den Transfer über „untrennbare Gebeine“ in Südkärnten klagen.
Es klagten nach Kriegsende auch slowenische Bauern. In St.Veit bei Laibach war das Wasser durch Leichen vergiftet. Die Massen der im Wald verwesenden Opfer ließen an anderen Stellen Gase und Geräusche aufsteigen. Und man flüsterte sich angstvoll zu: „Hier spricht Tito“.

Rulitz konnte auch Dokumente sichten, aus denen hervorgeht, dass die Briten die Flüchtlinge für einen Kuhhandel benutzt haben. In den Klagenfurter Verhandlungsrunden vom 15., 19. Und 20. Mai wurde die Auslieferung der Flüchtlinge versus Abzug der jugoslawischen Partisanen ausgehandelt. Die Repatriierungen aus den britischen Lagern nördlich der Drau wurden genau an diesen Tagen ausverhandelt. Somit kann man sagen, dass die antikommunistischen Flüchtlinge mit ihren Menschenleben auch für den Verbleib Südkärntens bei Österreich bezahlen mussten.

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Der Kärntner Dr. Malte Olschewski: Promovierter Historiker und Spezialist von Partisanengräuel (verfasste 1966 die erste Dissertation zu den Partisanen in Kärnten mit dem Titel „Die psychologische Kriegsführung und Propaganda der Titopartisanen in Kärnten und Slowenien“) und war ehemaliger Balkan- Korrespondent des ORF

Dr.Malte Olschewski schrieb:

Streit um die Tragödie von Bleiburg
In den Wäldern Sloweniens werden bis zu 100 000 Skelette vermutet

Als im Sommer 1945 aus den Wäldern entlang der Drau bei Marburg seltsame Geräusche kamen, raunten die Bauern der Umgebung einander zu : "Tito spricht!". Titos Partisanen hatten hier nach der deutschen Kapitulation zehntausende Menschen erschossen und verscharrt. Nun quollen die Massen der Leichen auf. Verwesungsgase bahnten sich gut hörbar ihren Weg durch die dünne Erdschicht. Tito sprach.
Während der kommunistischen Zeit waren die Massenmorde an Titogegnern ein Tabu, dessen Verletzung von schweren Strafen bedroht war. Immer wieder war Titos Geheimdienst UDBA alarmiert, da Teile der katholischen Bevölkerung zu bestimmten Tagen in die Wälder zog. Dort hat man Holzkreuze in den Boden versenkt und im Beisein von Priestern auch gebetet. Dann und wann ragten auch Schädel und Knochen aus dem Waldboden. Auch nach der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 dauerte es mehr als zehn Jahre, bis die offizielle Untersuchung der Ereignisse von 1945 beginnen konnte. Eine "Regierungskommission für verheimlichte Massengräber" mit Joze Dezman, Mitja Ferenc und Martin Kostrevc hat seit 20002 mehere hundert Hinrichtungsorte lokalisiert und Exhumierungen vorgenommen. Doch wird die Frage nach den Tätern nur selten gestellt. Man vermutet, dass in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens etwa hundert Personen leben, die am Massenmord im "slowenischen Katyn" beteiligt gewesen waren.

Mit Kriegsende Anfang Mai 1945 hatten sich Südkärnten und der Norden Sloweniens in einen Hexenkessel verwandelt. Aus dem Süden marschierte die Heeresgruppe E unter General Alexander Löhr in einer endlosen Kolonne in Richtung des deutschen Reichsgebietes. Mit ihr zogen grosse Gruppen kroatischer Ustascha-Verbände, serbischrn Tschetniks und anderer Mitläufer, die wegen ihrer Kollaboration von der tödlichen Rache Titos bedroht waren. Aber auch die deutsche Minderheit aus dem von Hitler in Marionettenstaaten und Einflussgebiete zerteilten Königsreich Jugoslawien flüchtete. Aus Slowenien marschierte die Heimwehr der Domobrancen über den Loiblpass nach Kärnten. Für Hitler kämpfende Hilfstruppen der Kosaken standen in grosser Masse bei Lienz in Oberkärnten. Britische Truppen hatten von Italien kommend Klagenfurt besetzt, worauf sich auch Titos Partisanen beeilten, um aus den Karawankenbergen zu marschieren und um als eine zweite Besatzungsmacht aufzutreten.

Eine vorläufige Abmachung zwischen dem britischen Feldmarschall Alexander und Tito legte damals die Drau als Demarkationslinie fest. Wer zum Zeitpunkt der Kapitulation über diesen Fluss gekommen war, wurde von den Briten übernommen und durfte auf Behandlung nach dem Kriegsrecht hoffen. Wer südlich der Drau festsass, hatte sich den Partisanen zu ergeben und musste die Hinrichtung befürchten. Heldentaten der Kärntner Bevölkerung, die im Grenzraum zu den Südslawen deutschnational orientiert war, haben damals vielen Soldaten bei der riskanten Überquerung des Flusses geholfen. Die Partisanen aber jagten im doppelt besetzten Südkärnten mit vorbereiteten Listen nach Personen, die an der Volksabstimmung von 10.10.1920 mitgewirkt hatten, die unter Zustimmung der slowenischen, windisch genannten Minderheit gegen SHS-Jugoslawien ausgefallen war. Es sind im Mai 1945 über hundert Zivilisten abgeholt und verschleppt worden, um nie mehr wiederzukommen. Da sich die Partisanen in Südkärnten so schlimm benahmen, stellte ihnen Alexander schon nach kurzer Zeit ein Ultimatum. Sie hätte aus Kärnten abzuziehen. Was sie bei fehlender Unterstützung Titos durch Stalin und angesichts der britischen Übermacht auch taten. Neue Forschungen beweisen, dass es hier einen Deal gegeben hat: Schneller Abzug der Tito-Truppen aus Kärnten gegen Auslieferung der um Bleiburg festsitzenden Ustaschen, Tschetniks, der letzten Teile der Wehrmacht und der deutschen Minderheit.

Zehntausende Angehörige dieser Gruppen standen am 8.5.1945 zum Zeitpunkt der Kapitulation südlich der Drau. Nahe der Stadt Bleiburg traten starke britische Einheiten den Ustaschen und Tschetniks entgegen, die weiter nach Norden wollten, um dort vor den Briten zu kapitulieren. Nikolai Tolstoj, ein Verwandter des grossen Dichters, schildert in seinem Werk "Celovska zeroto" (Verschwörung von Klagenfurt. Deutscher Titel: "Die Verratenen von Jalta"), wie der britische Beauftragte für den Mittelmeerraum und spätere Premier, Harold MacMillan, den Verrat inszeniert hat. Er war am 12.5. in Klagenfurt, wo er mit dem Kommandanten der britischen Truppen in Kärnten, Knightley, die Überstellung an die Partisanen beschlossen hat. Auch August Walzl liefert in seinem Buch "Kärnten 1945" erschütternde Details. Weitere Publikationen stimmen im Ablauf der Tragödie überein, nennen aber verschiedene Opferzahlen, die von 20 000 bis 200 000 Menschen reichen. (John Purcela: "Operation Slaugtherhouse"/ Joseph Heymovyi: "Titos Death Marches"/ Julius Epstein: ="peration Keelhaul").
Es hatte sich auch Generaloberst Alexander Löhr als Kommandant der Heeresgruppe E nach Scheitern seiner Gespräche mit den Briten freiwillig in Gefangenschaft der Titoarmee begeben. Er war später nach einem Schauprozess hingerichtet worden. Einige wenige Kompanieführer der Wehrmacht haben trotz Kapitulation den Weitermarsch befohlen und sind fast alle durchgekommen, zumal kampferprobte NS-Soldaten den Partisanen weit überlegen waren.
Die Haager Landkriegsordnung und das Genfer Kriegsrecht enthielten nur wenige Bestimmungen über die Repatriierung von Verbänden, die auf Seiten des Feindes gekämpft hatten. Zwischen Sowjets und Briten galt das Abkommen von Jalta, das aber damals nicht bekannt war und auch verschieden ausgelegt werden konnte. Verbände der Kollaboration mit Hitler sollten jenen Mächten ausgeliefert werden, gegen die sie zuletzt gekämpft hatten. Hätten die Ustaschen diese Abmachung gekannt, so hätten sie wohl vor Bleiburg eine letzte, blutige Schlacht geliefert. Das musste unter allen Umständen verhindert werden. Feldmarschall Alexander war auf seinen Ruf als Kriegsheld bedacht. Er liess MacMillan und General Knightley freie Hand. Nicht geklärt ist, ob und wieviel Premier Churchill über Bleiburg erfahren hat. Da sich nicht genau feststellen liess, wer in dem Chaos gegen Kriegsende gegen Tito konkret gekämpft hatte, hat man bei Beratungen in Klagenfurt mit List und Heimtücke eine Generallösung beschlossen. Zwei Dutzend Beamte des Regimes Pavelic wurden als erste per Adresse Titos zurückgeschickt. Bewaffnete Ustaschenverbände, die in der 50 Kilometer langen Fluchtkolonne die Mehrheit stellten, wurden zunächst in Empfang genommen und zum Niederlegen ihrer Waffen überredet. Dann wurden sie den Titopartisanen ausgeliefert. Hierbei ist es zu ungeheuerlichen Szenen mit Massenselbstmorden gekommen. In der Titozeit hat nur die kroatische Emigration auf dem "Feld von Bleiburg" und nahe der Grenze zu Jugoslawien der Tragödie gedacht. Unter Präsident Franjo Tudjman, in jungen Jahren selbst ein Partisan, ist Bleiburg ab 1991 zum Symbol des "kroatischen Kalvarienberges oder Kreuzweges (krizni put)" geworden. Hatten die Briten nicht gewusst, was den Ausgelieferten drohte? Wissen, Mitwissens oder verborgenes Wissen sind die heikelsten Fragen geschichtlicher Forschung. Die Briten hatten mit Fitzroy Mac Lean seit längerem einen Verbindungsoffizier in Titos Stab. Sie sollen nicht gewusst haben, was Tito mit den Kollabotareuren geplant hat?

Tito waren mit britischer Hilfe zehntausende seiner Feinde in die Hände gefallen. Die Briten setzten auch Lüge und Hinterlist ein, um Tito weiteres "Exekutions-material" in die Hände zu spielen. In der Übereinstimmung zwischen zwei Kleinstädten in Kärnten, zwischen Viktring und Bleiburg, enthüllt sich die Wahrheit. Die slowenischen Heimwehren der Domobranzen waren aus Laibach über den Loiblpass nach Kärnten geflüchtet. Dort waren sie von den Briten in einem Lager bei Viktring konzentriert worden. Man versprach ihnen Abtransport nach Italien, doch die versiegelten Züge fuhren durch den Karawankentunnel in die Gewehrläufe der Rache. Einzelne Partisanen konnten es gar nicht mehr erwarten und haben schon im Zug mit den Exekutionen begonnen. Entlang der Bahnstrecke kam es zu infernalischen Szenen. Immer wieder hielt der Zug. Immer wieder wurden Leichen aus den Waggons geworfen. Man zerrte gefesselte Heimwehrmänner neben die Geleise, folterte und tötete sie. Die meisten Domobranzen sind dann im Hornwald von Gottschee exkutiert und in dortige Felslöcher geworfen worden. Etwa rur gleichen Zeit krachten in den Wäldern entlang der Drau wochenlang die Salven der Exekutionskommandos. Die NS-Armee hatte zur Verteidigung von Marburg im Vorort Tezno /Tesen einen langen Panzergraben errichtet. Die Partisanen ersparten sich das Ausheben von Gräbern. Bis zu 15.000 Menschen sollen zur Panzersperre von Tezno geführt und mit MG-Salven hingerichtet worden sein. Über tausend Opfer sind es nach bisherigen Skelettfunden sicher gewesen. Die Regionen Oberkrain und Gottschee sind seit 1945/46 mit Exekutionsorten übersät: In Schlössern der Region, im Bergwerk von Lasko, im Wald von Liescha und in Bunkern türmten sich die Leichen. Mit Lastwagen hat der titoistische Geheimdienst OZN (Odzek za zastitu naroda = Volksschutzabteilung) über Monate Todeskandidaten auf das Plateau des Bachern oder Pohorje-Gebirge transportiert.

"Lieben Sie die Vielfalt dynamischer Ereignisse oder wünschen Sie sich Gemütlichkeit und Individualität zur gleichen Zeit? Für einen bunten Tag: Die Gastfreundschaft wird sie mit traditionell hausgemachten Speisen und Getränken sowie bunten Sitten und Gebräuchen verzaubern!" So wirbt der slowenische Fremdenverkehr heute für einen Urlaub in Pohorje. Wer dort eine Wanderung durch die Wälder unternimmt, der geht oft über Leichen. Der Wald ist mit Skeletten vollgestopft.

Hauptverantwortlich für das grösste "Killing Field" Europas ist Josip Broz Tito. Der ehemalige k. und k. Soldat, der in seinem ersten Einsatz in der Macva gegen Truppen seiner Heimat gekämpft und sich in russischer Gefangenschaft dem Kommunismus angeschlossen hatte, war schon sehr früh wegen seiner Rücksichtslosigkeit und seines Opportunismus' bekannt geworden. Tito hat gleichzeitig mit dem Kampf gegen die deutschen Besatzer und ihre Kollaborateure eine kommunistische Revolution durchgeführt. Daher finden sich unter den Opfern seiner überall in Jugoslawien druchgeführten Exekutionen viele Zivilisten aus der bürgerlichen und begüterten Klasse des ehemaligen Königreiches. Die Liquidierungen sind auch als Rache für die Massaker, Umsiedlungen und Greuel anzusehen, die die Deutschen und ihre Kollaborateure in Jugosalwien begangen haben. Kroatiens Staatschef Ante Pavelic hatte in Jasenovac ein KZ einrichten lassen, in dem unfassbare Greuel verübt worden waren.

Generell für die Exekutionen in ganz Jugoslawien war Titos späterer Innen-minister Aleksander Rankovic verantwortlich. Wer nun die Massehinrichtungen in Slowenien ab Mai 1945 vor Ort organisierte und kommandierte, ist nicht bekannt. Es war die 7. Brigade der 17. Division, die mit der 15. Majevacke Brigade bis nach Kärnten vorstiess. Tito selbst liess es sich damals unter Schutz der Briten auf der Insel Vis gut gehen. Boris Kidric als führender Slowene in Titos Stab, war an den Massakern nicht beteiligt. Mitja Ribicic, der spätere jugoslawische Ministerpräsident, war während des Krieges als "Oberst Mitia" ein gefürchteter OZN-Führer. Er hat nachweislich an der Exekution von über 200 Personen teilgenommen, doch ist eine Anklage nach 1991 von der Laibacher Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Es ist in der kommunistischen Zeit 1945/1991 kein einziger Prozess gegen Personen durchgeführt worden, die für die Massaker verantwortlich waren. Aber auch seit dem Zerfall Jugoslawien wird die Suche nach Tätern von 1945 vernachlässigt, da sie von den Verbrechen der Separationskriege von 1991/95 überschattet und verdrängt wird.

Nun ist die Tragödie von Bleiburg durch einen Briefwechsel im "Eurasischen Magazin" (03/07) neu aufgewühlt worden. Der anerkannte Balkanexperte Wolf Oschlies hat sich dabei zu schwer erklärbaren Fehlern und Fehleinschätzungen hinreissen lassen. So schreibt er nach mehreren fragwürdigen Feststellungen wörtlich: "Kärnten war damals von den Briten besetzt, die mit Titos Partisanen im besten Einvernehmen standen.... Die Partisanen erschossen ein paar Häuptlinge (der Ustascha) und liessen den Rest unter Bewachung abmarschieren."

Historisch gesichert ist: Die Partisanen standen n i c h t im besten Einvernehmen mit den Briten. Der "Abmarsch" geschah in Todesmärschen und in Richtung weiter südwärts aufgesteller Exekutionskommandos, da die Partisanen in Sichtweite der Briten nicht so einfach hinrichten konnten. Die Regierung in Laibach hat bisher mehrere hundert Exekutionsorte in Slowenien bestätigt. Sie lässt sich nicht auf ein Spiel mit Opferzahlen ein. Im Graben von Tezno sind bisher viele und vielleicht bis zu bis zu tausend Skelette freigelegt worden. Im Frühjahr 2008 wird man weiter graben.

Robert Jerkovic schrieb:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Herr Oschlies vermittelt dem Leser den Eindruck, dass Kroatien ein Unrechtsstaaat ist, welcher sich illegal aus dem diktatorischen Regime der sogenannten Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien gelöst hat, dass das Volk grundfaschistisch veranlagt ist und die Hauptschuld am Krieg im ehemaligen Jugoslawien trägt.

Die Wirtschaft, die Zukunft, eigentlich alles liegt gem. Herrn Oschlies in Kroatien darnieder und alles ist und wird nur düster und schwarz sein.


Mit freundlichen Grüßen
Robert Jerkovic

Goran Jurisic schrieb:
Sehr geehrte EM-Redaktion,


Ich möchte klarstellen, dass es eine Sache ist, wenn Prof. Dr. Wolf Oschlies seine Daten vorlegt und veröffentlicht, die mit der kroatischen Historiographie nicht korrespondieren, aber eine ganz andere Sache ist es, wenn er über mich Behauptungen veröffentlicht, die mit der Wirklichkeit nicht zu tun haben. Ich will mit Herrn W. Oschlies nichts persönliches besprechen, denn er hat Vorurteile gegenüber dem kroatischen Volk und daran kann sich nichts ändern, denn er hat seine eigene „Wahrheit“.

W. Oschlies nannte mich im offenen Brief „In Sachen Goran Jurišic, „Professor“ aus Kroatien“ einen „Antisemiten“, und auch diese Beschuldigung will ich im EM widerlegen

Am 15. März 2007 bekam ich auf meine Privatadresse in Zagreb eine schriftliche antisemitische Drohung, und eine Morddrohung, unterschrieben von „The Pistoleros Company“. Über die Drohung informierte ich die Kripo in Zagreb, und die Staatsanwaltschaft erhob Strafanzeige gegen unbekannte Täter. Wäre ich Antisemit, wie Herr Oschlies behauptet, dann bekäme ich keine Drohungen. Weshalb ich so eine Drohung bekam, kann ich nur spekulieren, aber ich denke, deswegen, weil ich über das KZ „Jasenovac“ immer geschrieben hatte, dass es ein KZ war, und das Zehntausende Menschen dort umgebracht wurden, und zwar vom totalitären Ustascharegime, genauso wie ich den Faschismus, u. auch den kroatischen Faschimsus aus dem Zweiten Weltkrieg öffentlich in Kroatien verurteilte, und dass paßt anscheinend einigen dunklen Typen in Kroatien nicht.

W. Oschlies behauptet, dass ich ein Mann der Ustaschaideologie wäre. Wie aber? Auch als Leiter des Kroatischen Zentrums zur Erforschung von Verbrechen des Kommunismus habe ich Nazi-Verbrechen, Ustascha-Verbrechen und Verbrechen des Kommunismus gleichermaßen verurteilt. Als es in Berlin dieses Jahr einen bekannten antisemitischen Anschlag gab, verurteilte ich öffentlich diesen antisemitischen Anschlag, bzw. mein Protest und meine Solidarität mit den Opfern dieses antisemitischen Anschlages wurde als Artikel in Kroatien veröffentlicht usw.

W. Oschlies behauptet, dass ich Pressesprecher einer rechtsradikalen Partei wäre. Falsch, ganz falsch. W. Oschlies recherchiert oberflächlich. In Kroatien gibt es zwei registrierte Parteien, die fast den selben Namen tragen, aber von Grund auf verschieden sind. Die parlamentäre Partei „HSP“ ist rechtsradikal und die Parteispitze dieser Partei ist antisemitisch, angeführt durch Anto Djapic, der auch auf den Web-Seiten der Weltenzyklopedie Wikipedia als Faschist aus Kroatien genannt wird. Die andere Partei „HSP1861.“ ist demokratisch, und die HSP1861 hat auch in der BRD Parteizweige, z. B. in Berlin usw. Denken sie, dass das deutsche Verfassungsgericht eine rechtsradikale kroatische Partei in Deutschland dulden würde? Letztes Jahr hat sich ex-Präsident Bill Clinton direkt an den Vorsitzenden der HSP1861, an Herrn Paraga gewandt, weil er Hilfe bei den letzten US-Parlamentswahlen ersuchte, um Wählerstimmen kroatischer Auswanderer in den USA zu bekommen, und die HSP1861 hat Parteizweige in den USA. Er hat sich nicht an die rechtsradikale Partei “HSP“ gewendet, sondern an die demokratische Partei „HSP1861.“ Ich war Pressesprecher der Partei „HSP1861.“ und nicht der rechtsradikalen Partei „HSP“.

Den Philosophen, Humanisten und Politiker Ante Starcevic nannte W. Oschlies einen “Politzwerg“, „Serbenhasser“ u. ähnliches. Ganz falsch. Gerade weil der Gründer des kroatischen Staatsrechts über seiner Zeit war, und nicht Knecht von Vorurteilen des 19. Jahrhunderts war, wird nach ihm in jeder kroatischen Stadt eine Straße benannt, ein Platz, eine Avenue usw. Er etablierte seine Ideologie im Jahre 1861 und die Ustaschaideologie wurde im Jahre 1929 etabliert.

Der Europarat verabschiedete am 25. Januar 2006 die Resolution 1481 mit der die Verbrechen des Kommunismus verurteilt wurden. Die Tatsache, dass ich in Kroatien Texte/Artikel über die Verbrechen des Tito-Regimes veröffentliche, und mich dabai auf historische Fakten stütze, ist ein Teil der genannten Resolution, in der die Historiker aufgefordert werden, die dunkle Vergangenheit des Kommunismus aufzuarbeiten. W. Oschlies beschimpfte mich als einen „dummen“ Kroaten, und er zitierte ein chauvinistisches Zitat des Chauvinisten Jovan Ducic. W. Oschlies's hat mir gegenüber und dem kroatischen Volk, den Bürgerinnen und Bürgern Kroatiens Chauvinismus-pur entgegenbracht. Die Politik der EM-Redaktion ist doch nicht chauvinistisch gegenüber den Kroaten.

Ich habe in meinem offenen Brief „In Sachen Wolf Oschlies „Der gefeuerte Rabbi und der falsche Rabbi““ mit keiner einzigen Silbe die Person von Wolf Oschlies diskreditiert, sondern habe nur mit seinen Behauptungen polemisiert. Er tat das Gegenteil, denn er hat mich als „Antisemiten“ diffamiert, als einen Ideologen des Ustascharegimes od. der totalitären Ustaschaideologie etc. Alles was ich der EM-Redaktion über meine Person sagte, und Personendaten vorlegte, entspricht der Wahrheit, doch alles was W. Oschlies über mich im EM veröffentlichte, ist unwahr. Es ist fies, dass man einen Kritiker od. Polemiker so diffamiert, wie W. Oschlies das tat. Als erstes werde ich von der Gauck-Behörde in Berlin prüfen lassen, ob W. Oschlies STASI-Mitarbeiter war.

Ich bin demokratisch gesinnt und respektiere die Rechtsstaatlichkeit u. bin ihr Befürworter. Ich bin Gerichtsdolmetscher beim Landgericht Zagreb. Als Schüler in Deutschland besuchte ich mit meiner augsburger Klasse das KZ in Dachau. Mir braucht niemand erzählen was Faschismus ist, ich weiß es ganz genau u. verurteile alles was rechtsradikal und faschistisch ist. Ich studierte 1993 auf der FU Berlin u. wohnte im ehemaligen Ostteil von Berlin und habe sehr nette Menschen aus der ehemaligen DDR kennengelernt, und mit einigen kontaktiere ich auch heute noch. In Bayern habe ich auch sehr nette Menschen als Freunde. Meine Bekannten in Deutschland brauche ich nicht zu überzeugen, denn die wissen, dass Wolf Oschlies Beschuldigungen gegen mich blödsinn darstellen, aber die Leserschaft des EM kennt mich nicht, und könnte glauben, dass ich irgendein Rechtradikaler vom „Balkan“ bin.

Entnehmen sie einen freundlichen Gruß!

Goran Jurišic

Diplomhistoriker

Zagreb, den 19. April 2007


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