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„Anmerkungen zu Stalin“ von Wolfgang Leonhard
Es geht Wolfgang Leonhard nicht darum, eine neue Stalin-Biografie auf den Markt zu werfen, vielmehr darum, das Wesen der Herrschaft des Stalinismus zu veranschaulichen.
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Hans Groeneveld schrieb:
Mit großem Interesse habe ich das neue Buch von W. Leonhard gelesen. Treffend und gut verständlich beschreibt er die Entwicklung Stalins zum unumschränkten Diktator und verschweigt auch nicht die brutalen Methoden, wie er Konkurenten und Kritiker behandelte. Merkwürdig ist, daß er selbst durch die Verschleppung seiner Mutter in den Gulag nicht am System zweifelte und bis 1949 zum Kommunismus stand.

Zum Thema "Krieg" vermisse ich, daß Leonhard kein Wort davon erwähnt, daß 1941 die Rote Armee große Mengen Panzer, Flugzeuge und Soldaten an der Deutschen Grenze aufgestellt hatte, wobei die Offiziere und Unteroffiziere Stadtpläne und Übersetzungshilfen für den "Besuch" der Deutschen Städte mit sich führten. Der "Überfall" der Deutschen Soldaten auf Rußland kam dem geplanten Angriff auf Deutschland doch nur wenige Tage zuvor, wie Viktor Suworow recht eindrucksvoll belegen kann.

Mit freundlichem Gruß!
Hans Groeneveld


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