Themen: Kultur
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„Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht“, heißt es bei Bert Brecht, und was dessen Urteil unter den Bedingungen des „real existierenden Sozialismus“ bedeutete, ist in Oschlies’ Buch in dankenswerter Vielfalt erläutert.
„Ein Jahr in Moskau: Reise in den Alltag“ von Carmen Eller
„In Moskau braucht man viel Geduld und noch mehr Humor“ - Es sind nicht gerade die typischen deutschen Eigenschaften, die einem das Leben in Moskau erleichtern. In ihrem Reise-Buch gibt die Autorin Carmen Eller wichtige Tipps.
„Ich bin auf Reisen immer wieder gerne in keltische Länder wie Irland oder Schottland gefahren“, sagt Rüdiger Sünner im Eingangstext zu seiner dem Buch beiliegenden DVD. Dort hätte ihn nicht nur die Landschaft angezogen, sondern auch das unverkrampfte Verhältnis der Menschen zu ihren Mythen, Sagen und Kultstätten. Sünner analysiert, wovon die Verkrampfung gegenüber den Mythen in germanischen Ländern herrührt. Er kommt zu dem Ergebnis: „Vom Missbrauch in Nationalsozialismus und rechter Esoterik“.
Dieses Buch handelt von kühnen Kämpferinnen, die mutig waren, stark und kriegerisch: den Amazonen. Sie konnten reiten und kämpfen, waren mutig und stark - und brauchten Männer nur zur gelegentlichen Fortpflanzung. Sie sind ein Mythos und haben seit jeher die Phantasie beflügelt. Jetzt diejenige von Hedwig Appelt, Literaturwissenschaftlerin, selbst leidenschaftliche Reiterin und beruflich zu Hause in der Werbebranche.
Spanisch-Deutsch fürs Kinderzimmer – eine wunderschöne Märchen-Sammlung von der iberischen Halbinsel und dem spanischsprechenden Lateinamerika. Die Lust an der Sprache wird durch Spannung, durch Illustrationen und die kindgerechte Auswahl geweckt.
Als „Ratgeber über die Alltagskultur“ bezeichnet die Autorin selbst ihr Werk und als „Überlebensratgeber“. Weil man sich dort, „wo das Klima rau ist und die Winter lang sind, anders verhalten muss als im gemäßigten Westeuropa. Das fängt schon beim Einkaufen an…
Eine Retrospektive zum Schaffen des russischen Fotografen Jewgeni Chaldej
Erkenntnistheorie und Management stehen prinzipiell vor den gleichen Aufgaben: Möglichst sichere Erkenntnisse erzielen und dazu Verknüpfungen bilden und Synergien herstellen. So der Autor des Buches. „Wir brauchen mehr Kant in der Wirtschaft“ fordert Bernd Niquet und untermauert dies mit teils überraschenden Erkenntnissen aus dem philosophischen Werk seines Königsberger Kronzeugen.
Gilgamesch ist König von Uruk. Gemeinsam mit seinem Freund Enkidu besteht er gefährliche Abenteuer. Nach Enkidus plötzlichem Tod zutiefst erschüttert, begibt er sich auf eine weite Reise. Doch während seiner Suche nach ewigem Leben erhält er immer wieder dieselbe Antwort: „Das Leben, das du suchst, wirst du nicht finden. Als die Götter den Menschen erschufen, bestimmten sie für ihn auch den Tod.“
Tom möchte Mondflieger werden. Abend für Abend sitzt er an seinem Fenster und wartet auf den aufgehenden Mond. Er möchte endlich wissen, warum dieser jede Nacht anders aussieht. Doch was ihm sein Großvater dazu erzählt, überzeugt Tom nicht. Erwachsene machen einfach alles zu kompliziert. Dann trifft er im Traum auf Lule, die kleine Mondnase. Von ihr erfährt er, dass tatsächlich nicht alles so ist, wie es scheint.
Dieses Buch stellt uralte Mythen vor, die im Kaukasus über Jahrtausende gesungen und weitererzählt wurden. An vielen Stellen wird man an altnordische oder griechische, an persische oder indische Sagen erinnert. Das kaukasische Epos, das auf skythische Götter und auf die Stämme der Alanen zurückgehen soll, ist ein erstaunliches Zeugnis für indoeuropäische Verwandtschaften in der Sagenwelt. Und es ist das Vermächtnis des kleinen ossetischen Volkes, in dessen Gedächtnis es die Zeiten überdauert hat.
Was hat uns geprägt – uns Europäer und unsere Sicht der Welt? Dieser Frage widmet sich eine Buchreihe mit dem Titel „Mythen Europas“. Sie beginnt mit dem Band zur Antike und wird mit weiteren sechs Bänden zu den folgenden Epochen bis zur Neuzeit fortgesetzt. Es geht darum, welche „Schlüsselfiguren“ der einzelnen Epochen, welche Sehnsüchte, Ängste und Hoffnungen verkörpern und was an den uralten Mythen, die sich um sie ranken, bis heute fasziniert.
BW Bildung und Wissen-Verlag, Nürnberg 2004, 258 Seiten, 14,80 Euro, ISBN 3-82147-633-8.
National Geographic, Hamburg 2002, 304 Seiten, Bild-/Textband, Format 23 x 31cm, 200 Farbfotos, 30 Karten, 49,00 Euro, ISBN 3-934-38585-0.
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