Themen: Russland
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Kamtschatka ist das bärenreichste Gebiet der Erde. Allein am Kurilensee leben 1000 Exemplare in einem herrlichen Naturschutzgebiet. Gerade sind außerdem auf der Halbinsel vier Vulkane gleichzeitig ausgebrochen. Verlockend? Trescher hat den passenden Reiseführer dazu auf den Markt gebracht. Egal ob Individualreisender oder Gruppenreisender, für jeden hat er die passenden Ratschläge zur Vorbereitung und Durchführung einer Kamtschatka-Tour parat.
„Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt von Jörg Baberowski
Stalin und der Stalinismus ist ein ewiges Leit- und Leidthema der russischen Geschichte, aber keineswegs nur dieser. Der Berliner Russlandhistoriker Jörg Baberowski hat in der Vergangenheit mehrfach zum Thema Stalinismus publiziert.
Die russische Schriftstellerin Tatjana Kuschtewskaja, geboren 1947 in der Turkmenischen SSR, zeichnet ein interessantes Porträt russischer Frauen durch die Jahrhunderte. Es waren Frauen, die russische Geschichte schrieben.
Mischehen sind ein Wagnis? Fremde Kulturen passen nicht zusammen? Und speziell die Russen – das weiß man doch, wie die sind. Auch noch ein Seemann, muss das denn sein? Die meisten dieser Klischees können Sie vergessen, wenn Juliane Inozemtsev von ihrer russischen Familie erzählt, von ihrem Ehemann aus Sewastopol und wie das alles gekommen ist. Spannend wird es auf jeden Fall, verlassen Sie sich darauf! Und was Sie über Deutsche und Russen erfahren, beschert Ihnen mit Sicherheit viele Aha-Erlebnisse.
„Trolleybus nach Osten“ von Ildar Abusjarow
In seinen ersten auf Deutsch erschienenen Erzählungen spielt Ildar Abusjarow mit verschiedenen Realitäten. In wilder Metaphorik reflektiert er über die Liebe und das Schreiben, verflicht postsowjetischen Alltag und orientalische Lebensart.
„Der kalte Freund – warum wir Russland brauchen: Die Insider-Analyse“ von Alexander Rahr
Alexander Rahr hat ein mutiges Buch geschrieben. Mutig deshalb, weil er keiner der schwierigen Fragen im Verhältnis Russland-Deutschland-Europa aus dem Wege geht. Sie haben es alle in sich. Ob es sich um die grassierende Korruption in Russland handelt, oder um die anscheinend unheilbare westliche Arroganz. Rahr kennt beide Seiten und hat kenntnisreich analysiert.
„Russische Reise“ von John Steinbeck und Robert Capa, herausgegeben von Ilija Trojanow
Ilija Trojanow, Schriftsteller und Herausgeber der Buchreihe „Weltlese – Lesereisen ins Unbekannte“, stellt in der vorliegenden Edition zwei berühmte amerikanische Journalisten vor ? den Schriftsteller John Steinbeck und den Fotografen Robert Capa, die wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1947 für die „New York Herald Tribune“ in die Sowjetunion reisten. Ihr Reisebericht will jenseits der durch die Propaganda des Kalten Krieges produzierten Stereotype einen vorurteilslosen Blick in den Alltag der Sowjetbürger werfen. - Ein zeithistorisches Dokument über den Spätstalinismus.
Russland - Kein Weg aus dem postkommunistischen Übergang? Von Lev Gudkov, Victor Zaslavsky
Im Gegensatz zu den ostmitteleuropäischen und baltischen Staaten verlief der Transformationsprozess in Russland autonom und wurde durch widerstreitende politische und wirtschaftliche Kräfte bestimmt. Für Lev Gudkov und Victor Zaslavsky ist die Entwicklung der letzten zwanzig Jahre in ihrer Komplexität historisch einzigartig. War die autoritäre Kehrtwende in Russlands kulturhistorischem Kontext unvermeidlich? Und wie stehen die Chancen für eine langfristige demokratische Modernisierung?
„Aeroflot bis Zar – Ein heiteres Sachbuch zu den 222 russischen Wörtern, die ALLE Deutschen kennen“ von Wolf Oschlies.
Wieder hat im Wieser Verlag in Klagenfurt ein Buch von Wolf Oschlies das Licht der Welt erblickt. Wie alle Bücher der Reihe „Europa erlesen“ ist auch dieses in handlichem und damit Leser- und lesefreundlichem Format erschienen. Das Buch ist mit zahlreichen Illustrationen von Shenja Sidorkin versehen, und mit einer davon geht es auf dem Cover gleich heiter los und dann heiter weiter.
„Ein Jahr in Moskau: Reise in den Alltag“ von Carmen Eller
„In Moskau braucht man viel Geduld und noch mehr Humor“ - Es sind nicht gerade die typischen deutschen Eigenschaften, die einem das Leben in Moskau erleichtern. In ihrem Reise-Buch gibt die Autorin Carmen Eller wichtige Tipps.
„Sibirien: Vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ von Dittmar Dahlmann
In den letzten Jahren sind auf dem Buchmarkt eine Reihe von Monografien erschienen, die einen populären Ein- und Überblick in die Geschichte Sibiriens geben, so u.a. von Sabine Gladkov (Pustet Verlag 2003) und Gudrun Ziegler („Der achte Kontinent: Die Eroberung Sibiriens”, Ullstein Verlag 2005). Diese vermochten allerdings nicht zu überzeugen. Mit dem vorliegenden Buch von Dittmar Dahlmann sieht das anders aus.
Es geht Wolfgang Leonhard nicht darum, eine neue Stalin-Biografie auf den Markt zu werfen, vielmehr darum, das Wesen der Herrschaft des Stalinismus zu veranschaulichen.
Eine neue DGAPanalyse vom Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik vom September 2010, N° 7. Alexander Rahr zeigt mögliche Entwicklungsszenarien für die kommenden Präsidentschaftswahlen auf und berichtet über die diesjährige Konferenz des Waldai-Klubs in Russland.
Wladimir Jakunin ist seit fünf Jahren Präsident der Russischen Eisenbahnen. Sein Staatskonzern ist eines der größten Transportunternehmen der Welt: Eine Million Beschäftigte, 85.000 Kilometer Schienennetz, über 150 Milliarden Rubel oder rund 3,70 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2009. Bis 2030 sollen 300 Milliarden Euro in die Modernisierung der Russischen Bahn fließen. In einem Interview mit der Tageszeitung DIE WELT (28. September 2010) äußert sich Jakunin ausführlich über sein Modernisierungsprogramm, über den deutschen Partner Siemens und darüber, warum seine Züge pünktlicher sind als die der Deutschen Bahn.
Gibt es sie – eine wirkliche Opposition gegen das System Putin in Russland? Und wenn ja, von wem wird sie organisiert, was sind ihre Forderungen und wie stehen ihre Chancen?
Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat.
In dieser Auseinandersetzung des deutschen Transformationsforschers Ehlers mit dem russischen Poeten Berschin kommen Eigenschaften und Befindlichkeiten über den „eurasischen Integrationsknoten“ Russland und seine Menschen zutage, die man sonst nirgends findet.
Was ist von „Putin nach Putin“ zu erwarten? In EU-Europa, wo ständig die Angst vor den aggressiven Russen geschürt wird und davor, dass sie das Gas abdrehen könnten, wird übersehen, dass längst viel mehr im Gange ist: „Am fernen Horizont sind die Konturen einer neuen Weltordnung“ sichtbar, schreibt Alexander Rahr. Und er beschreibt auch wie diese aussehen kann. Dazu stützt er sich auf Informationen aus dem Kreml und solchen, die ihm beim fünften Treffen der Mitglieder des Waldai-Klubs im Kaukasus zuteil wurden.
Dieses Bändchen räumt mit den häufigsten Klischees auf. Gerd Ruge bringt uns Russland nah. Er lässt uns die Verzwickungen, die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Russen von den Anfängen bis zur heutigen Zeit noch einmal miterleben.
Was Russland für den Westeuropäer einzigartig macht sind die Naturschauspiele, riesige Wälder ohne ausgeschilderte Spazierwege und dem Hinweisschild zum nächsten Gasthof. Und wer in dem Land reisen will, muss sich auf große Entfernungen zwischen Ansiedlungen einstellen und auf landestypische Wegeverhältnisse.
Als „Ratgeber über die Alltagskultur“ bezeichnet die Autorin selbst ihr Werk und als „Überlebensratgeber“. Weil man sich dort, „wo das Klima rau ist und die Winter lang sind, anders verhalten muss als im gemäßigten Westeuropa. Das fängt schon beim Einkaufen an…
Eine Retrospektive zum Schaffen des russischen Fotografen Jewgeni Chaldej
Ist die wieder erstarkte Großmacht Russland eine mögliche Gefahr und wie geht der Westen mit Russlands neuem Selbstbewusstsein um? Dirk Sagers neues Buch „Pulverfass Russland“ soll eine Bilanz der Regierungszeit Wladimir Putins und eine Bestandsaufnahme seines politischen Erbes sein - und kommt nicht ohne Bedrohungsrhetorik aus.
Kann Russland heute als außenpolitischer Partner oder eher als eine potenzielle Bedrohung gesehen werden? Wird die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Westen intensiviert werden oder gehen beide Seiten dazu über, sich als Konkurrenten und Gegner zu betrachten? Wie wirkt sich Russlands Politik gegenüber seinen GUS-Nachbarn auf die Kooperation mit der euroatlantischen Welt aus? Diesen Fragen geht Dr. Christian Wipperfürth nach – seine Analyse ist realistisch und daher stellenweise auch nachdenklich und besorgt.
Mit diesem weltweit ersten Bildband über die Kinder der geschundenen russischen Republik Tschetschenien haben die Autoren ein einzigartiges Dokument vorgelegt. Es zeigt das Schicksal einer Kindheit, die das Grauen des Krieges zurückgelassen hat.
Unbemerkt von den europazentrierten und amerikahörigen Nationen im Westen entsteht das neue Eurasien. Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit SOZ könnte schon bald mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung repräsentieren. Nach Meinung des Autors Alexander Rahr kann die SOZ zum wichtigsten regionalen Staatenbund der Welt aufsteigen, das einzige zukunftsträchtige Integrationsmodell für die vereinigungswilligen früheren Sowjetrepubliken sein. – „Was alle diese Länder eint, ist der Faktor Energie.“ Ein Buch von bestechender Aktualität, auch angesichts des bevorstehenden Machtwechsels in Russland. – Erstverkaufstag ist der 07. Februar 2008.
Mehr als 50 Reiseführer sind schon zum Thema Russland erschienen. Da fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten und das passende Werk auszuwählen. Seit Juni dieses Jahres gibt es nun noch einen mehr. Und der ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Der Roman spielt im Kirgisien der heutigen Tage und erzählt davon, wie die Globalisierung das Leben jedes Einzelnen erreicht. Eigentlich geht es jedoch um viel mehr – man möchte fast sagen um alles, was unser Leben bestimmt und prägt: um Politik und Wirtschaft, um die Folgen der systematischen Umweltzerstörung, um menschlichen Verrat, die Suche nach Glück, um Fügung, Liebe und Hoffnung. Es ist ein großes Buch. Bei der Lesung des Autors am 20. März in Halle/Saale empfand das Publikum genau dies.
Anfang der neunziger Jahre schrieb sich der ukrainische Autor Juri Andruchowytsch die Prosa „Moscoviada“ von der Seele, um, wie er selbst sagte, die „imperialen Gespenster“ der in Auflösung begriffenen Sowjetunion zu vertreiben. Nun ist der Roman auch in deutscher Sprache erschienen.
Fünf Geschwister werden zur Zeit der russischen Oktoberrevolution zu Vollwaisen. Um im neuen Regime unter den Kommunisten nicht getrennt zu werden, fassen sie einen abenteuerlichen Plan und fliehen aus ihrem warmen Zuhause hinaus in das große, unsichere und gefährliche Russland.
Russlanddeutsche polarisieren. Sie gelten als besonders kriminell und schwer integrierbar. Das Buch von Sabine Ibsen-Peitzmeier und Markus Kaiser beleuchtet die Hintergründe und die Probleme, die einheimische Deutsche und Spätaussiedler miteinander haben.
„Wächter der Nacht“
Der Fantasyfilm von Timur Bekmambetov fesselte in Rußland fast 5 Millionen Zuschauer vor der Leinwand. Weit mehr als die aufwendigen Hollywood-Streifen „Herr der Ringe“ und „Matrix“. „Wächter der Nacht“ bietet eine hierzulande ungewohnte Form des Horrorfilms.
Vom Schwanken der russischen Außenpolitik zwischen „Gegenmachtbildung“ und „auf die Seite des Stärkeren schlagen“. Eine gelungene Analyse der Jahre von 1991 bis 2005.
Zedernüsse aus der Taiga – das ist kein Schreibfehler. Wer bislang nur die Zedern aus dem nordafrikanischen Atlasgebirge und dem Libanon kennt, der erfährt in diesem brandaktuellen Buch, was es mit Zedern aus der sibirischen Taiga auf sich hat.
Beslan wird auf lange Zeit der Inbegriff eines barbarischen Terroraktes sein – zumindest in Rußland und den anderen Kaukasus-Staaten. Damit das massenhafte Sterben vom vergangenen Herbst auch hierzulande nicht in Vergessenheit gerät, hat Andrea Strunk ein Buch über die Toten und die Überlebenden von Beslan vorgelegt.
Die dramatische Geschichte des Verkaufs von Russisch Alaska an die Vereinigten Staaten von Amerika. Das erste Buch das dazu in deutscher Sprache erschienen ist, wartet mit einer Reihe neuer Dokumente und Erkenntnisse auf und kommt zu dem Schluß: es war eine Schmieren-Affäre.
‚Putin-Literatur’ hat schon seit längerer Zeit in Deutschland Konjunktur. Der vorliegende Band fällt jedoch durch eine besondere Perspektive auf: Autor Christian Wipperfürth wirbt darin vor allem für ein besseres Verständnis des russischen Präsidenten und mahnt ein Überdenken der westlichen Positionen gegenüber Rußland an.
Rowohlt, Berlin 2004, 335 Seiten, ISBN 3-871344-87-7, 19,90 Euro
Verlag Wissenschaft und Politik, Historische Landeskunde, Deutsche Geschichte im Osten Bd. 2, 2. unveränderte Aufl., Köln 1998, 151 Seiten, 16,- Euro, ISBN: 3-8046-8805-5.
Aus dem Polnischen von Martin Pollack, Zsolnay-Verlag, Wien 2003, 286 Seiten, € 21,50, ISBN: 3-5520-5284-4
„The Return – Die Rückkehr“
Ein Vater, zu stolz, seinen Söhnen die Minimaldosis an Zuneigung zu schenken, will sie auf einer Abenteuerreise fur die Widrigkeiten des Erwachsenenlebens stählen.
Universitas Verlag, Munchen 2002, 510 Seiten, Abbildungen, 24,90 Euro, ISBN 3-8004-1438-4.
rowohlt, Reinbek 2003, 237 Seiten, 17,90 Euro, ISBN 3-498-00631-2
Töchter Putins und Allahs · Eurasien und der Transrapid
Molden Verlag, Wien 2003, 158 Seiten (inkl. Namensregister und vier Karten), 19,80 Euro, ISBN 3-85485-091-3.
Die Transsibirische Eisenbahn – die längste zusammenhängende Eisenbahnstrecke der Erde. Seit nunmehr einem Jahrhundert durchmißt sie die russischen Weiten zwischen Moskau und Wladiwostok am Pazifik.
Dort, wo sich einst Dissidenten trafen, drängen sich heute Jung-Hipsters durchs urig authentische Ambiente. Ostalgie, Prollkultur plus Szene-Chic – im Cafe Burger hängt der Filz nicht nur an den Wänden. Elektro-Nächte, Lesungen und Kleinkunst satt gehören zum täglich wechselnden Programm. Darunter auch Kaminers 'Russische Zelle’ und 'Russendisco’ –
Olenin Terek: „Der Mann aus Grosny“. Ein Polit-Thriller zum Thema Eurasien
EURASIEN-TICKER
Eurovision-Teilnehmer Farid Mammadov spricht auch türkisch

Rätselhafte Russin im Vorstand der Euro-Gegner AfD

Gekaufte Doktortitel in Russland – Medwedjew greift ein

Peinliche Verwechslungen - USA verwechseln Tschetschenen mit Tschechen

Fleischkonsum steigt im Land der Vegetarier

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