14.07.2014

Donezker Separatistenführer Borodai ist Generalmajor des russischen FSB


Alexander Borodai, selbsternannter
Alexander Borodai, selbsternannter "Premierminister" der Donezker Volksrepublik. Er ist Generalmajor des russischen Geheimdienstes FSB.

EM 14.07.2014 Der selbsternannte "Premierminister" der "Donezker Volksrepublik", die die bewaffneten Separatisten in der Ostukraine ausgerufen haben, ist nicht nur, wie bereits bekannt, russischer Staatsbürger sondern offenbar sogar ein Generalmajor des russischen Geheimdienstes FSB.

Ein Artikel der russischen Zeitung "Prawda" aus dem Jahr 2002 porträtiert Borodai als "Philosophen" und "Medienexperten". Dem Artikel zufolge sollte Borodai bereits im Jahr 2002 zum stellvertretenden Direktor des Geheimdienstes FSB für Informationspolitik und "Spezialprojekte" ernannt werden. Nach eigenen Angaben aus dem Jahr 2002, sei Borodai spezialisiert auf die "delikatesten Operationen des FSB auf dem politischen Feld.

Seit Mai 2014 fungiert Borodai als "Premierminister" der sogenannten "Donezker Volksrepublik". Bereits in den Wochen zuvor waren abgehörte Telefongespräche im Internet publik geworden, die Borodai, der zu diesem Zeitpunkt als Moskauer Politittechnologe und Experte für Öffentlichkeitsarbeit bekannt war, im Gespräch mit dem mittlerweile bekannten Agenten des russischen Militärgeheimdienstes Igor Girkin zeigten. Girkin alias "Strelka" war von Anbeginn Anführer und Organisator der bewaffneten Gruppen in Slawjansk und ernannte sich selbst zuletzt zum "Verteidigungsminister der Donezker Volksrepublik" und "Kommandanten von Donezk".

Girkin hatte seinerseits in einem Video zugegeben, noch bis zum März 2014 für den russischen Geheimdienst FSB gearbeitet zu haben.


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