03.05.2015

Rätsel um Nachtwölfe-Star Saldostanow und seine Berliner Liebe

EM, 03.05.2015 - Über Russlands Bikerstar und Chef der „Nachtwölfe“, Alexander Saldostanow, wird in den westlichen Medien viel geschrieben. Kaum bekannt ist, dass er 1963 in Kirowograd und damit im Zentrum der heutigen Ukraine geboren wurde.

Saldostanow stammt aus einer Arztfamilie und hat selbst in Moskau Medizin studiert. Sein Spitzname lautet „Chirurg“, kein Zufall, denn er ist diplomierter Gesichtschirurg. Für seine Lebensweise ein praktischer Beruf, denn so kann er bei Schlägereien und Revierkämpfen verletzte Bandenmitglieder schnell selbst zusammenflicken.

Als Dienst an Präsident Putin und am glorreichen Russland beabsichtigt er, mit seiner Gang am 9. Mai in Berlin einzufahren und mit Hunderten von Bikern aus aller Welt den 70. Jahrestag des Sieges über Hitlerdeutschland zu feiern.

Über seine Berliner Zeit wird in den westlichen Medien ebenfalls berichtet: So soll er sich Mitte der 1980er Jahre in Berlin, genauer in Westberlin, als Rausschmeißer betätigt und sich mit der Bikerbande „Hells Angels“ angefreundet haben.

Welcher Stuttgarter Mercedes-Direktor war Schwiegervater des Nachtwölfe-Chefs?

In einigen Zeitungen wird darüberhinaus geschrieben, er habe 1985 eine deutsche Journalistin namens Mathilde geheiratet und sich nach einiger Zeit wieder von ihr getrennt. Nur in russischen Internetseiten steht, dass diese rätselhafte Dame keine andere als die Tochter eines Direktors von Mercedes-Benz, Stuttgart, ist. Inzwischen muss die Journalistin um die 50 Jahre alt sein. Ihr Ex-Mann Saldostanow ist inzwischen 52 Jahre alt. Bleibt noch die Frage, um welchen Mercedes-Direktor es sich bei dem ehemaligen Saldostanow-Schwiegervater gehandelt haben könnte. Dieses Geheimnis ist noch nicht gelüftet.

Biographie von Alexander Sergejewitsch Saldostanow auf russischer Internet-Seite


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