05.02.2017

Philippinen: Katholische Kirche stellt sich gegen Duterte

Die Katholische Kirche auf den Philippinen sprach sich gegen die Methoden des Präsidenten Rodrigo Duterte aus.

In einer Erklärung, die in allen Sonntagsmessen auf den Philippinen verlesen wurde, kritisierte die Katholische Kirche, die Erschießung von Menschen ohne Gerichtsverfahren, die angeblich in Drogenhandel verwickelt seien.

Katholische Kirche bezeichnet Dutertes Politik als "Welle des Terrors"

In den Gottesdiensten wurde Dutertes Politik als "Welle des Terrors" bezeichnet. Eine Propaganda der Gewalt könne keine Antwort auf Drogenhandel sein, ließ der Kongregation der Katholischen Bischöfe der Philippinen verlautbaren.

Der Name des Präsidenten wurde in der Erklärung jedoch nicht explizit genannt.

Die Katholische Kirche ist auf den Philippinen sehr einflussreich. Mehr als 80 Prozent der Einwohner der Philippinen sind gläubige Katholiken.


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