26.01.2015

Russland bietet Ukrainern Asyl zur Flucht vor der Einberufung in die Armee

EM 26.01.2015 Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Absicht, die russischen Einwanderungsgesetze zu ändern, um die ukrainischen Streitkräfte an der Mobilmachung zu hindern.

Putin erklärte heute in St. Petersburg, dass er wolle, dass das Aufenthaltsrecht für junge Männer aus der Ukraine in Russland vereinfacht werde. Putin sagte laut Interfax: "Viele drücken sich bereits vor der Einberufung und versuchen zu uns zu kommen und die Mobilmachung auszusitzen. Sie machen das richtig. Sie werden ja sonst nur als Fleisch in die Kugeln geworfen".

Nach russischem Einwanderungsrecht können sich Ukrainer derzeit 30 Tage auf russischem Territorium aufhalten. Putin will das jetzt ändern.

Die Mobilmachung begann in der Ukraine am 20. Januar und dauert noch 90 Tage an. Nach Bekanntmachung der Mobilmachung in der Ukraine tauchten im Internet und in sozialen Netzwerken auch schnell russische Anleitungen zur Flucht vor der Einberufung auf.

Erst am vergangenen Wochenende hatte dagegen die russische Organisation "Soldatenmütter" beklagt, dass russische Wehrpflichtige zum Einsatz in der Ukraine gezwungen würden.


Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

  1. Wie Putin die Welt sieht
  2. Hintergründe zum Putsch in der Türkei
  3. Die Kurden - Geschichte, Kultur und Hintergründe
  4. Schwarzkümmel - Heilmittel des Propheten Mohammed
  5. „Hitler und Tito waren Schulfreunde“