26.11.2013

Russisches Staatsfernsehen fälschte plump Berichte zum EuroMaidan aus Kiew

EM 26.11.2013 - Am 25. November zeigte das russische Staatsfernsehen Rossia 1 in den Abendnachrichten einen Bericht von den Demonstrationen in der Ukraine. Die russischen Journalisten behaupteten, die ukrainischen Spezialeinheiten des Innenministeriums hätten sich vor Gasattacken durch die Demonstranten schützen müssen.

Nach der Version von Rossia 1 würden die Ukrainer diese Provokationen in Seminaren lernen, die von der Botschaft der USA finanziert werden. Dort könne man lernen, wie man Aufruhr anzettelt, der Polizei Widerstand leistet und in sozialen Netzwerken neue Unterstützer anwirbt.

Am Ende des Nachrichtenbeitrages zeigt das russische Staatsfernsehen ein Interview mit einen jungen Mann in Kiew, der vor der Kamera zugibt „Nur für Geld“ zu demonstrieren. Dieser Ausschnitt stammt jedoch im Original aus einem Beitrag des ukrainischen Fernsehkanals 24 über die von der Janukowytsch-Partei organisierten anti-europäischen Gegendemonstrationen. Der junge Mann sagt dort in der vollständigen Version des Interviews außerdem, dass ihm „Europäische Werte total egal“ sind.


EURusslandUkraine

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